Handy-Ortung

Haus-Einsturz: Pensionistin noch unter Trümmern?

Mehrere Einsatzkräfte arbeiten inmitten eingestürzter Holzbalken und Trümmern in einem Gebäude.
© Stadt Wien | Feuerwehr
Nach dem Hauseinsturz in der Wiener Innenstadt könnte noch eine 85-jährige Bewohnerin verschüttet sein.
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Schock-Nachricht nach dem Hauseinsturz in der Wiener Innenstadt. Nach einem Deckeneinsturz am Sonntagabend, bei dem eine Bewohnerin (57) verschüttet und schwer verletzt geborgen wurde, läuft heute die Personensuche weiter.

Unzählige Einsatzkräfte am Dienstag vor Ort. © oe24/Roman Fuhrich
© oe24/Roman Fuhrich

Grund dafür: Eine Dame im Alter von 85 Jahren könnte noch unter den meterhohen Trümmern in dem Mehrfamilienhaus liegen. Die Pensionistin konnte weder unter den evakuierten Personen noch an ihrem Nebenwohnsitz gefunden werden.

Handyortung unter den Trümmern

Mehrere Einsatzkräfte stehen inmitten von Trümmern nach einem Teileinsturz eines Hauses.
Das Gebäude ist weiterhin stark einsturzgefährdet. © APA/BERUFSRETTUNG WIEN

Laut ersten Angaben sollte sie sich zum Unfallzeitpunkt in einem Nebenwohnsitz aufgehalten haben, "diese Information konnte jedoch nicht bestätigt werden", so Feuerwehr-Sprecher Jürgen Figerl.

Eine Handyortung ergab Hinweise darauf, dass sich die vermisste Frau "möglicherweise im Bereich des Trümmer- und Schuttkegels befinden könnte."

Wiener Feuerwehr-Sprecher Jürgen Figerl. © oe24/Roman Fuhrich

Nahmen "schwache Anzeichen" wahr

Spezialkräfte der Schallortungsgruppe sowie Rettungshunde der Feuerwehr nahmen bei der Suche "schwache Anzeichen" wahr.

"Diese könnten aufgrund der hohen Instabilität des Gebäudes und ständig nachrieselnder Trümmer und Bauteile derzeit "allerdings nicht eindeutig zugeordnet werden", so Figerl.

Weiterhin Einsturzgefahr

Daraufhin wurden erneut Spezialkräfte der Schallortungsgruppe sowie die Rettungshunde der Feuerwehr eingesetzt. Seit den Nachtstunden wurde die Suche zudem durch einen Saugbagger unterstützt.

Der aktuelle Einsatz der Rettungskräfte vor Ort ist gefährlich. "Es besteht weiterhin eine große Einsturzgefahr", so Figerl weiter. Es wird mit Hochdruck gearbeitet. Die Arbeiten vor Ort könnten noch stundenlang dauern. Es handle sich um Millimeterarbeit.

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