US-Wahl
Blaues Beben: Historische Pleite für Trump
Mit Texas, Iowa, Kansas, Maine, Ohio und South Carolina sind gleich sechs rote Hochburgen im wichtigen Senat gefallen.
Vor allem der Sieg des Demokraten James Talarico im Senat in Texas gegen den umstrittenen Ken Paxton fiel überraschend eindeutig aus. Damit erlebte der US-Präsident eine massive Denkzettelwahl.
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Das Trump-Debakel
Zur Abstimmung standen auch alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Die Demokraten eroberten die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Der neue Sprecher im Repräsentantenhaus wird mit Hakeem Jeffries erstmals in der Geschichte ein Afro-Amerikaner, der sein neues Amt am 3. Jänner antreten wird.
Republikaner erleben in Texas blaues Wunder
Der größte Preis des Abends war Texas: Nach mehr als drei Jahrzehnten ungebrochener republikanischer Herrschaft setzte sich im zweitgrößten US-Staat der Demokrat Talarico durch. Auch bei der Gouverneurswahl setzte es eine Schlappe: Die Demokratin Gina Hinojosa fegte Amtsinhaber Greg Abbott aus dem Amt.
Ohio wählte gegen Trump-Vize JD Vance
In Ohio besiegte der demokratische Herausforderer Sherrod Brown den republikanischen Senator Jon Husted. Auch dies galt als Denkzettel für Präsident Donald Trump, hatte den dortigen Sitz doch sein Vize JD Vance innegehabt.
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In North Carolina entschied der Demokrat Roy Cooper die Wahl für sich. Überraschend konnten die Demokraten auch den Sitz der Republikanerin Darline Graham in South Carolina erobern. Die Schwester des legendären verstorbenen Senators Lindsey Graham hatte eigentlich als gesetzt gegolten, musste sich aber der Demokratin Annie Andrews geschlagen geben und erstmals seit 28 Jahren den Demokraten den Senatssitz überlassen.
Kansas wird erstmals seit 94 Jahren blau
Einen historischen Erfolg fuhren die Demokraten auch in Kansas ein. Im bisher tiefroten Staat wurde der Geistliche Adam Hamilton zum ersten demokratischen Senator seit 1932 gewählt. Den entscheidenden 51. Sitz des Abends brachte Josh Turek, der den bisher republikanischen Senatssitz in Iowa eroberte.
Während die Republikaner selbst um Florida zittern mussten, konnten die Demokraten in nahezu allen Staaten Wähler gewinnen. Eine von mehreren US-Medien veröffentlichte Nachwahlbefragung zeigte deutlich, wie groß der Unmut der Wählerinnen und Wähler war. Die Hälfte der Wähler sieht die Abstimmung als Gelegenheit, Trump einen Denkzettel zu verpassen.
+++ Die US-Wahlen im oe24-LIVE-Ticker +++
+++ LIVE-Ticker +++
Demokraten wieder mit der Mehrheit der Gouverneursposten
Erstmals seit rund 15 Jahren stellen die Demokraten Hochrechnungen zufolge wieder die Mehrheit der Gouverneure in den USA. Mindestens 26 der insgesamt 50 Gouverneursposten des Landes werden künftig von Demokraten besetzt, mindestens 20 von Republikanern. Die restlichen Rennen waren zunächst noch nicht entschieden. Vor den Midterms hatten 26 Bundesstaaten einen republikanischen Gouverneur oder eine Gouverneurin, in 24 Bundesstaaten waren es Demokraten.
Musk versucht es nach Republikaner-Niederlage mit Humor
Multimilliardär Elon Musk hat nach der krachenden Niederlage der von ihm massiv unterstützten Republikaner bei den US-Kongresswahlen versucht, mit Humor zu reagieren. "Ich schätze mal, meine Wahleinmischungs-Weltraum-Laser haben dieses Mal nicht funktioniert", schrieb der Chef des Weltraumunternehmens SpaceX am Mittwoch auf der Onlineplattform X. Der reichste Mann der Welt hatte für die Wahlen fast eine halbe Milliarde US-Dollar in den Wahlkampf der Republikaner gepumpt.
Iran: Amerikaner haben gegen Krieg gestimmt
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf sieht in den Ergebnissen der Midterm Elections in den USA eine Absage Amerikaner an den Krieg mit seinem Land. "Die Amerikaner haben 'NEIN ZUM KRIEG' gesagt, und wir unterstützen diese Botschaft", schrieb Qalibaf am Mittwoch auf der Onlineplattform X. Die Regierung in Washington dürfe den Willen der Öffentlichkeit nicht ignorieren und den Iran daher nicht angreifen.
China reagiert zurückhaltend auf Ergebnisse
China hat sich zum Wahltriumph der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA zurückhaltend geäußert. Diese seien eine innere Angelegenheit der Vereinigten Staaten, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning am Mittwoch in Peking. Die Volksrepublik sei bereit, mit den USA die Vereinbarungen ihrer beiden Staatschefs Xi Jinping und Donald Trump, umzusetzen, die Kommunikation zu verstärken und Meinungsverschiedenheiten angemessen zu regeln, fuhrt sie fort.
Demokrat Hakeem Jeffries dürfte Geschichte schreiben
Nach dem Erdrutschsieg der US-Demokraten bei den Zwischenwahlen am Dienstag hat er beste Chancen, neuer Vorsitzender des Repräsentantenhauses zu werden: der Demokrat Hakeem Jeffries, bisher Fraktionsführer seiner Partei im Unterhaus. Der 56-jährige Jurist aus New York würde damit Geschichte schreiben, als erster Afroamerikaner überhaupt auf diesem Posten. Gewählt wird der neue "Speaker of the House", wenn der Kongress am 3. Jänner erstmals zusammentritt.
El-Sayed wird in Michigan als erster Muslim US-Senator
Im besonders beachteten Rennen bei den Midterm Elections in den USA um einen Senatssitz im Staat Michigan setzt sich laut Prognosen mehrerer US-Sender der Demokrat Abdul El-Sayed durch. Der wiederholt von Präsident Donald Trump scharf attackierte 42-Jährige gewinnt demnach gegen den Republikaner Mike Rogers. Sollten sich die Prognosen bestätigen, würde El-Sayed der erste muslimische US-Senator.
Wieder ein Sieg der Demokraten
Der demokratische Kandidat Xavier Becerra hat in Kalifornien den Gouverneursposten erobert. Er setzte sich am Dienstag gegen den Republikaner Steve Hilton durch, wie mehrere US-Sender nach Auszählung von knapp der Hälfte der Stimmen berichteten. Becerra, Sohn mexikanischer Einwanderer, wird demnach der erste hispanische Gouverneur des bevölkerungsreichsten und auch wirtschaftlich stärksten Staates der USA.
Heimatschutzminister will jede Stimme prüfen
US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin will nach den Zwischenwahlen vom Dienstag prüfen lassen, ob Menschen ohne Wahlberechtigung abgestimmt haben. Man werde nach der Wahl alle Daten und die "Wahlprotokolle sammeln, diese durchgehen und sicherstellen, dass niemand illegal gewählt hat", sagte Mullin dem US-Fernsehsender Fox News.
Trump gratuliert Demokraten
"Herzlichen Glückwunsch an die Demokraten. Sie haben gute Arbeit geleistet", sagte Trump dem Sender Fox News.
Trump weiter: "Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen". Das sagte er der "New York Times".
Was er aber auch sagte und das ist gleichzeitig eine deutliche Kampfansage: "Die Demokraten werden verrückte Vorschläge einbringen und ich werde mein Veto einlegen."
Spektakulärer Wahlsieg der Demokraten in Texas
Der größte Preis des Abends war Texas: Nach mehr als drei Jahrzehnten ungebrochener republikanischer Herrschaft setzte sich im zweitgrößten US-Staat der Demokrat James Talarico gegen den Trump-Kandidaten Ken Paxton durch. Auch bei der Gouverneurswahl setzte es eine Schlappe: Die Demokratin Gina Hinojosa fegte Amtsinhaber Greg Abbott aus dem Amt.
In North Carolina entschied der Demokrat Roy Cooper die Wahl für sich, meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen. Der 69-jährige ehemalige Gouverneur setzte sich mit 60 Prozent gegen den von Präsident Donald Trump unterstützten Republikaner Michael Whatley durch. Cooper löst den republikanischen Senator Thom Tillis ab, der nach einem Zerwürfnis mit Trump seinen Rückzug angekündigt hatte.
Das sagt der Texas-Sieger
James Talarico: "Wir haben gerade bewiesen, dass alles Geld der Welt keine Chance gegen die Menschen in Texas hat."
Trump kassiert erste Kampfansage
Hakeem Jeffries wird künftig für die Demokarten das House führen. Er sagte in einer ersten Stellungnahme:
"Das amerikanische Volk hat gesprochen und deutlich gemacht, dass es genug vom Extremismus und genug von der Korruption hat."
"Wir werden diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die diesem Land beispiellose Korruption zugefügt haben"
Die Sitzverteilung - aktueller Stand
Zur Abstimmung stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. Das genaue Ausmaß des Sieges war unklar, doch könnten die Demokraten künftig 250 Abgeordnete und 55 Senatoren stellen. Nach einem Zwischenergebnis des Fernsehsenders CNN stand es im Repräsentantenhaus 206 zu 122 und im Senat 53 zu 41. Der neue Kongress wird im Jänner zusammentreten.
Es hört nicht auf für Trump
Auch Alaska scheint demokratisch zu werden. Damit würde Trump alle wichtigen Battelgrounds mit seinen Republikanern verlieren.
Auch Maine wird blau
Im Senat geht auch Maine von den Republikanern zu den Demokraten
Die große Anti-Trump-Wahl
Eine von mehreren US-Medien veröffentlichte Nachwahlbefragung zeigte deutlich, wie groß der Unmut der Wählerinnen und Wähler war. Die Hälfte der Wähler sieht die Abstimmung als Gelegenheit, Trump einen Denkzettel zu verpassen. Drei Viertel zeigten sich angesichts der Entwicklung des Landes "wütend" oder "unzufrieden". 70 Prozent der Befragten wünschen sich zudem, dass der Kongress den Präsidenten stärker kontrolliert. Dies ergaben die Erhebungen des Instituts SSRS im Auftrag eines Konsortiums von US-Medien, zu dem große Fernsehsender und die Nachrichtenagentur AP gehören.
75 Prozent der Befragten äußerten die Ansicht, dass sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten in einem schlechten Zustand befinde. Davon stimmten 38 Prozent sogar der Aussage zu, dass sie "wütend" seien. 65 Prozent sind laut NBC News der Ansicht, dass Trumps Politik die Situation verschlechtert habe. Für etwa die Hälfte der Wähler spielte demnach die Frage der Lebenshaltungskosten eine große Rolle bei der Wahlentscheidung.
Das ist die zweite Sensation in Texas
Der langjährige Republikaner-Gouverneur Greg Abbott wird nach elf Jahren in Rente geschickt. Es löst ihn die erste Latina in der Geschichte von Texas ab: Gina Hinojosa (52).
Trump provoziert
Er postet auf truth social seine berühmte rote Kappe mit der Aufschrift "VETO" und kündigt damit an, gegen Demokraten-Gesetze im Repräsentantenhaus ein präsidiales Veto einzulegen. Ungemütliche Zeiten in der US-Innenpolitik stehen wohl bevor.
Die aktuelle Karte der USA nach Parteien: Demokraten (blau), Republikaner (rot)
Im Repräsentantenhaus:
Im Senat:
Die aktuelle Sitzverteilung im Senat und Repräsentantenhaus
Der Senat:
Das Repräsentantenhaus:
Das Trump-Debakel nochmal kurz zusammengefasst
Im US-Kongress werden ab Jänner die Demokraten das Sagen haben. Die Oppositionspartei hat bei der Zwischenwahl am Dienstag eine Mehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat erobert, berichteten US-Medien am späten Abend (Ortszeit). Bisher hatten in beiden Kammern die Republikaner von US-Präsident Donald Trump die Mehrheit.
Ausgang der Wahl in Ohio im Detail
Die oppositionellen Demokraten haben bei der US-Zwischenwahl einen weiteren republikanischen Senatssitz erobert. In Ohio setzte sich Herausforderer Sherrod Brown gegen Amtsinhaber Jon Husted durch, berichteten mehrere US-Medien am späten Dienstagabend (Ortszeit). Husted hatte seinen Sitz von JD Vance übernommen, als dieser US-Vizepräsident wurde.
Mit dem Sieg in Ohio hielten die Demokraten bei 49 Sitzen im Senat, sie brauchten also nur noch zwei Sitze für die Mehrheit in der mächtigeren Parlamentskammer. Sie hatten den Republikanern bereits Senatssitze in North Carolina, South Carolina und Texas abgenommen. Die Mehrheit im Repräsentantenhaus hatten sie nach Projektionen von US-Medien bereits sicher. Diese gingen von einem Erdrutschsieg und bis zu 250 Sitzen in der 435-köpfigen Kammer aus.
Jetzt geht auch Iowa an die Demokraten! DAS WAR'S!
Die Republikaner verlieren auf ganzer Linie. Im Kongress sind beide Kammer an die Demokraten gegangen. Jetzt hat es Trump innenpolitisch ganz schwer.
Trump-Debakel fix! Demokraten holen GANZEN Kongress
Das meldet NBC gerade in seiner Prognose.
Kansas wird blau
Auch hier gewinnen die Demokraten von den Republikanern im Senat.
Erster Senatssitz für Demokraten in Kansas seit 1932.
NYT: Trump will Ergebnis anerkennen
In einem Interview mit zwei Reportern der "New York Times" führte Präsident Trump die Verluste der Republikaner darauf zurück, dass er selbst nicht auf dem Wahlzettel stand, und erklärte, er sei bereit, mit den Demokraten zusammenzuarbeiten.
Und Trump weiter: "Ich bin absolut bereit, diese Ergebnisse zu akzeptieren", Außerdem: "Wir werden uns schon auf etwas einigen"
Ohio dreht und wird blau
Der Staat, in dem J.D. Vance Senator war geht an die Demokraten.
2 Sitze, dann ist Trump-Debakel fix
Den Demokraten fehlen laut aktueller CNN-Prognose noch zwei Sitze um den Senat zu gewinnen, dann hätte sie nach dem Haus auch hier eine Mehrheit und die absolute Niederlage wäre für Trump perfekt.
Technische Probleme in mehreren Staaten
In mehreren Bundesstaaten gab es Probleme bei der Wahldurchführung. Landkreise in North Carolina und Pennsylvania verlängerten nach Startschwierigkeiten die Öffnungszeiten der Wahllokale, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. In vier Landkreisen in North Carolina wurden laut dem Sender ABC technische Probleme gemeldet. In einer Mitteilung des Chester County in Pennsylvania war etwa die Rede von Problemen bei der Einrichtung der Wahlmaschinen, was die Öffnung der Wahllokale kurzzeitig verzögert habe.
In einem Landkreis im Bundesstaat New York fielen Wahlgeräte aus. Die Wahlbehörde des Landkreises Westchester teilte mit, sie sei sich "eines Problems mit Stimmzetteln auf Papier bewusst, das verhindert, dass Wahlgeräte an Wahllokalen im gesamten Landkreis Stimmzettel annehmen". Die Wahlbehörde betonte zugleich, die Stimmzettel würden stattdessen in Notfalltaschen gelegt und ausgezählt werden. 250.000 Stimmzettel könnten betroffen sein. Im Bezirk findet einer der landesweit härtesten Kämpfe um einen Abgeordnetensitz statt. Der republikanische Amtsinhaber Mike Lawler hofft, sich gegen seine demokratische Herausforderin Cait Conley zu behaupten.
Trump meldet sich
Er postet: "Ich stand nicht auf dem Wahlzettel, und wenn ich es gewesen wäre, hätten wir einen Erdrutschsieg errungen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit."
Trump zittert noch in vier Staaten
In vier Staaten geht es für Trump noch um viel bzw. wohl eher um die Frage: Wie schlimm wird die Niederlage. Die einst roten, als republikanischen, Staaten Kansas, Iowa, Ohio und Maine sind alle auf dem Weg, von rot auf demokratisch blau zu wechseln.
Erster Demokrat kündigt Untersuchungen gegen Trump an
"Nehmt euch einen Anwalt", richtet Robert Garcia, er ist der wichtigste Demokrat im Aufsichtsausschuss, dem Präsidenten aus. Nicht nur Trump sollen davon betroffen sein, auch sein weiteres Umfeld.
Das sind jetzt die neuen Möglichkeiten der Demokraten, nach dem sie das Repräsentantenhaus erobert haben.
Trump weist Schuld von sich
Während sich US-Präsident Donald Trump öffentlich zusehends zurückzieht, hört man aus dem Weißen Haus, dass er jegliche Schuld von sich weist. Ihm zufolge seien die Kandidaten am drohenden Debakel Schuld. Genau die Kandidaten, die er großteils selbst auserkoren hatte...
Schock für Trump: Sogar Texas fällt!
Das bei den Republikanern befürchtete Wahl-Erdbeben dürfte tatsächlich wahr werden. Wie DDHQ laut bloomberg vorhersagt hat sich der demokratische Kandidat James Talarico im Kampf gegen den umstrittenen Ken Paxton durchgesetzt. Damit färbt sich tief-rote Bundesstaat blau.
Der Sieg der Demokraten im Repräsentantenhaus
Bei den US-Kongresswahlen werden die Demokraten einer Prognose von CNN zufolge die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern. Damit folgte der US-Sender in der Nacht auf Mittwoch dem Datenanbieter Decision Desk HQ. Die Oppositionspartei hatte zuvor bereits vier republikanische Sitze erobern können, drei wären für die Mehrheit erforderlich gewesen. In weiteren 58 Wahlkreisen lagen die Demokraten vorne.
Auch bei den Senatswahlen zeichnete sich ein Machtwechsel ab. Die Demokraten konnten nämlich zwei republikanische Sitze erobern und brauchten nur noch zwei weitere für die Mehrheit, in sieben Rennen führten sie.
Greift Trump jetzt den Iran an?
Einerseits sagt er kurz vor der Wahl im Interview mit der Financial Times: ""Wir scheinen alles zu bekommen, was wir wollen" - auch ohne einen Angriff.
Auf der anderen Seite aber sagte Trump auch: ""Ich bin bereit, wir sind bereit. Wir sind schussbereit, falls wir zuschlagen müssen, aber vielleicht gibt es gar keinen Grund dafür."
Historische Niederlage für die Republikaner in South Carolina
Bei der US-Kongresswahl haben die Demokraten einen weiteren wichtigen Schritt zur Eroberung des Senats gemacht. Im Südstaat South Carolina eroberte die Oppositionspartei am Dienstagabend den zweiten von vier benötigten bisher republikanischen Senatssitzen hinzu. Demnach besiegte die Demokratin Annie Andrews die bisherige republikanische Senatorin Darline Graham, die Schwester des verstorbenen legendären Senators Lindsey Graham. Damit setzen sich in dem traditionell roten Bundesstaat erstmals seit 30 Jahren die Demokraten durch.
Im benachbarten North Carolina hatte zuvor der Demokrat Roy Cooper die Wahl für sich entschieden. Die Republikaner hielten vor der Wahl eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Nach den Erfolgen in den beiden Südstaaten benötigen die Demokraten nur noch zwei weitere Zugewinne, um die Kontrolle in der wichtigeren Parlamentskammer zu übernehmen.
Mehrere demokratische Senatoren konnten ihre Sitze verteidigen. Die Oppositionspartei stand bei 46 Senatoren, die Regierungspartei hatte nur 32 auf ihrem Konto. Bei der gleichzeitigen Wahl des Abgeordnetenhauses zeichnete sich ein Erdrutschsieg für die Demokraten ab. Sie führten in Dutzenden bisher republikanischen Sitzen.
Republikaner scheinen alle Battlegrounds zu verlieren
In allen Staaten, wo es vor der Wahl so ausgegangen ist, dass es eng werden könnte, zeichnet sich ab, dass die REP ALLE Staaten im Senat verlieren, damit nach dem House auch die Senatsmehrheit mit ziemlicher Sicherheit weg ist.
Historisch: Sieg der Demokraten im Repräsentantenhaus fix
Laut CNN ist der demokratische Triumph im Repräsentantenhaus beschlossene Sache. Damit ist Hakeem Jeffries am Weg zum Sprecher und wäre damit der erste Schwarze in der Geschichte der USA in dieser Position.
Der 56-jährige New Yorker wird allerdings erst am 3. Jänner sein neues Amt antreten.
Demokraten erobern nächsten Bundesstaat
Nach North Carolina soll laut CNN nun auch South Carolina gefallen sein. Die Demokraten brauchen nur noch zwei Bundesstaaten, um sich im Senat durchzusetzen.
Feiern statt zittern: Demokratin startet schon den Party-Marathon
Während die Auszählungen laufen, wird bei der ersten demokratischen Wahlveranstaltung der Party-Marathon lautstark eingeläutet. Keisha Lance Bottoms, die als erste schwarze Gouverneurin gewählt wurde, "macht ein Event". Derzeit sorgt Sänger Tyrese auf der Bühne für Stimmung, wann die historische Siegerin auf die Bühne tritt, ist allerdings noch nicht bekannt. Laut dem Star-Act soll es aber gleich so weit sein.
Erste Anzeichen von Auflösung bei den Republikanern
Es scheint so, als geben die REP das Rennen wirklich auf. Die ersten Wortmeldungen schauen so aus. Das "Wall Street Journal" zitiert REP-Politiker mit "Blutbad" und "Apokalypse". Es ist wohl der Beginn der Nach-Trump-Ära.
Oklahoma bleibt rot
Kevin Hern zieht für die Republikaner in den Senat ein, er verteidigt den roten Staat. Das meldet CNN.
Demokraten gehen Rechnen mit Mehrheit im Repräsentantenhaus
Wie CNN berichtet, sollen mehrere Quellen auf Seiten der Demokraten davon überzeugt sein, dass man mindestens 230 der 218 nötigen Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen kann. Sollte der 5. Bezirk in Indiana oder der 9. Bezirk in Florida auch noch blau werden, rechnet man sogar mit 240 Sitzen.
Texas als Symbol
In Texas könnte die historische Hochburg der Republikaner fallen und einen ganz jungen Demokraten, James Talarico (37), wählen. Das wäre dann das Symbol schlechthin der Wahlschlappe für die Trump-Partei.
So steht es aktuell: Ein detaillierter Überblick
Zur Abstimmung stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat. In der größeren Parlamentskammer müssen die Demokraten für einen Sieg drei Sitze hinzugewinnen, in der größeren vier. Laut dem US-Sender CNN führte die Oppositionspartei in 61 Wahlkreisen, die bisher republikanische Abgeordnete hatten, nur in sechs Wahlkreisen war es umgekehrt. Bei der Senatswahl führten die Demokraten in sieben Staaten mit republikanischem Amtsinhaber.
In North Carolina entschied der Demokrat Roy Cooper die Wahl für sich, meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen. Der 69-jährige ehemalige Gouverneur setzte sich mit 60 Prozent gegen den von Präsident Donald Trump unterstützten Republikaner Michael Whatley durch. Cooper löst den republikanischen Senator Thom Tillis ab, der nach einem Zerwürfnis mit Trump seinen Rückzug angekündigt hatte.
Mehrere demokratische Senatoren konnten ihre Sitze mit teils großen Mehrheiten verteidigen. Als einer der ersten wurde im Südstaat Georgia Jon Ossoff zum Sieger erklärt. Mit einer satten Mehrheit von 60 Prozent ausgestattet, gilt er nun als möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten in zwei Jahren. Die Oppositionspartei stand bei 45 Senatoren, die Regierungspartei hatte erst 34 auf ihrem Konto.
Erste schwarze Gouverneurin & erster schwarzer Gouverneur in Florida
Laut CNN dürfte Demokratin Keisha Lance Bottoms in Georgia gewinnen. Damit würde sie zur ersten schwarzen Gouverneurin in der Geschichte der USA werden. Auch in Florida hat ein Afro-Amerikaner Geschichte geschrieben. Der Republikaner Byron Donalds hat das Gouverneurs-Rennen dort gewinnen können und wird der erste dunkelhäutige Gouverneur in Florida.
"Wahl-Erdbeben": Republikaner von Texas-Ergebnis entsetzt
Die Republikaner in Texas sind entsetzt über die ersten Ergebnisse der landesweiten Wahlen. Die Sorge, dass Gouverneuer Greg Abbott so klar verliert, wie es derzeit aussieht käme einem "politischen Erdbeben" gleich. Zwar sind erst 42 Prozent ausgezählt, allerdings ist der Vorsprung von James Talarico immer noch enorm hoch.
Es wird eine harte Nacht für Trump
Bei den Zwischenwahlen zum US-Kongress haben erste Ergebnisse auf einen Erdrutschsieg für die Demokraten hingedeutet. In North Carolina konnte die Oppositionspartei den Republikanern einen Senatssitz abnehmen, in weiteren Rennen lagen ihre Kandidaten in Führung. Im Repräsentantenhaus kündigte sich eine "blaue Welle" an, da die Demokraten in dutzenden Wahlkreisen führten. Bisher kontrolliert die Partei von US-Präsident Donald Trump beide Parlamentskammern.
Traditionsbruch: Trump auf Tauchstation
Traditionell gibt der amtierende US-Präsident am Tag nach den Midterms eine Pressekonferenz und steht Rede und Antwort zu den Ereignissen des Wahlabends. Das Oval Office hat nun die Termine für Mittwoch bekanntgegeben. Der US-Präsident wird nicht öffentlich auftreten. Neben "politischen Meetings" und einigen geheimen Telefonaten steht nichts am Tagesplan.
Bei seinen letzten Midterms 2018 trat er noch vor die Presse. Auch Joe Biden, Barrack Obama oder George Bush haben in den vergangenen Jahren den Termin wahrgenommen.
Wir haben wieder Entscheidungen im Senat
Wyoming an die Republikaner
Colorado und New Mexico geht an die Demokraten
Diese zahlen gibt CNN aus.
Trump glaubt noch an den Sieg
In einem Video an seine Anhänger meinte Trump, dass es "gut läuft" und "wir haushoch gewinnen werden". Die ersten Ergebnisse weisen in eine andere Richtung.
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Kentucky bleibt rot
Andy Barr musste zwar sitzen, aber er kann sich mit über 52 Prozent durchsetzen
Polizei-Eskorte für Stimmzettel in New York
Im hart umkämpften 17. Kongresswahlbezirk (Westchester County, direkt nördlich von New York City) herrscht im Moment helle Aufregung. Wegen einer massiven technischen Störung können die Wahlmaschinen in 332 Wahllokalen die Stimmen nicht einscannen. Bis zu 250.000 Stimmzettel sind betroffen! Die lokalen Polizeidienststellen haben soeben den strikten Befehl erhalten, sofort nach Schließung der Wahllokale (09:00 Uhr Ortszeit / 03:00 Uhr unserer Zeit) alle betroffenen Standorte anzufahren.
Überparteiliche Wahlhelfer sammeln die Stimmen ein – schwer bewaffnete Polizeieinheiten eskortieren die Konvois anschließend direkt in ein hochgesichertes Logistikzentrum in Ardsley, wo die Auszählung stattfinden soll. Wie CNN aus Sicherheitskreisen erfuhr, rechnet die Polizei mit einer langen Nacht. Da bei Schließung der Wahllokale noch längst nicht alle Not-Boxen abholbereit sein werden, wird die Polizei im 30-Minuten-Takt dirigiert.
Alles zu North Carolina
Bei der US-Kongresswahl haben die Demokraten einen ersten wichtigen Schritt auf einen Sieg gemacht. In der bisherigen republikanischen Hochburg North Carolina gewann die Oppositionspartei einen Senatssitz hinzu. Ihr Kandidat Roy Cooper entschied die Wahl für sich, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldete.
Der 69-jährige ehemalige Gouverneur setzte sich gegen den von Präsident Donald Trump unterstützten Republikaner Michael Whatley durch. Cooper löst den republikanischen Senator Thom Tillis ab, der nach einem Zerwürfnis mit Trump seinen Rückzug angekündigt hatte. Die Republikaner hielten vor der Wahl eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Die Demokraten benötigen daher netto vier zusätzliche Mandate, um die Kontrolle zu übernehmen.
Mehrere demokratische Senatoren konnten ihre Sitze verteidigen. Die Oppositionspartei stand bei 43 Senatoren, die Regierungspartei hatte nur 32 auf ihrem Konto. Bei der gleichzeitigen Wahl des Abgeordnetenhauses zeichnete sich ein Erdrutschsieg für die Demokraten ab. Sie führten in Dutzenden bisher republikanischen Sitzen.
Hoffnungsschimmer für Trump
Die Republikaner können wohl Florida halten. Hier führen die REP mit 50.8% zu 48.1%. Es sind 96% ausgezählt.
Der aktuelle Stand im Senat
North Carolina ist die erste MEGA-SCHLAPPE für Trump
Demokraten erobern Senatssitz in North Carolina
Historisch: Erster homosexueller Senator
In New Hampshire wurde Geschichte geschrieben. Mit dem Sieg von Chris Pappas wurde nun der erste homosexuell geoutete Politiker zum Senator gewählt.
North Carolina geht an Demokraten
Das melden US-Medien, damit fällt ein REP-Staat im Senat.
Stimmzettel-Transport: Betrugs-Vorwürfe gegen Demokraten
Ein im Internet kursierendes Video über angebliche Manipulationen bei der Stimmzettelerfassung in San Diego sorgt in den USA für Aufsehen.
Blaue Welle könnte jetzt richtig ins Rollen kommen
NBC News vermeldet Senatssiege in
Illinois,
Massachusetts,
New Jersey,
Rhode Island
undDelaware
Die Buchmacher schreiben REP ab
Polymarket sieht aktuell die Chance, dass die Demokarten beide Kammern gewinnen, bei 81 Prozent.
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Trump erstmals über die Wahl
Das sagt er im Interview mit CBS News: ""Wir haben eine gute Chance. Aber wir werden uns nicht blamieren."
Die aktuelle Karte im Senat
Die Zahlen von CNN.
Trump schon wieder gegen Fox News
Es geht jetzt um seinen Beliebtheit. Trump meint: "All jene, die früher Fox geschaut haben und es jetzt nicht mehr tun, haben den Grund verstanden. Es liegt an ihnen, nicht an mir – meine eigenen Werte sind besser denn je. Eine neue CNN-Umfrage zeigt, dass "TRUMP" bei den Republikanern auf 99 % Zustimmung kommt; im Vergleich zu anderen republikanischen Präsidenten liegt "TRUMP" bei 53 %, während Ronald Reagan auf 18 % und Abraham Lincoln auf 8 % kommen!" Das schriebt er auf truth social
Texas könnte BLAU werden
Das wäre ein Erdbeben, der aktuelle Stand im Senat:
D: James Talarico: 73,2 Prozent
R: Ken Paxton: 25,4 Prozent
Ausgezählt sind rund 6 Prozent
Demokraten holen sich nächste Bundesstaaten
Laut CNN sind die nächsten Bundesstaaten entschieden. Nach Georgia und Virginia dürften auch Illinois, Delaware, New Jersey, Massachusetts und Rhode Island blau sein.
Sieg für Demokraten Ossoff in Georgia
Die oppositionellen Demokraten sind mit einem Sieg im Südstaat Georgia in die Wahlnacht gestartet. Mehrere Medien erklärten Senator Jon Ossoff bereits bei einem Auszählungsstand von einem Drittel zum Wahlsieger. Ossoff lag zu diesem Zeitpunkt mit 65 Prozent in Führung vor dem Republikaner Mike Collins. Vor zwei Jahren hatte Georgia noch mit knapper Mehrheit für US-Präsident Donald Trump gestimmt. Auch bei den Zwischenwahlen zählte Georgia zu den umkämpften Sitzen.
Ossoff galt schon vor dem Urnengang als möglicher demokratischer Präsidentschaftskandidat für 2028. Vor Ossoff war bereits der amtierende Senator Mark Warner im Bundesstaat Virginia zum Sieger erklärt worden. Im Repräsentantenhaus standen demnach kurz nach 1.30 Uhr (MEZ) in der Nacht zu Mittwoch ein Dutzend Sitze aus den Bundesstaaten Georgia, Florida und Kentucky fest.
Auch in Ohio sind die Demokraten vorne:
D: Sherrod Brown: 62,9 %
R: Jon Husted: 34,0 %
Ausgezählt sind rund 23 Prozent.
Aktueller Stand im Senat:
36 Sitze für die Demokraten und 31 für die Republikaner.
Verliert Graham?
Auch in South Carolina sind die Demokraten vorn im Senat.
Florida wird ein Millimeterrennen
Aktuell ist es ganz eng im Senat:
Demokraten: Angie Nixon: 49.7%
Republikaner Ashley Moody: 49.2%
Es sind aktuell rund 80% ausgezählt
US-Wahl
Klarer Sieg für Demokraten Ossoff in Georgia
Trump-Mitarbeiter provozieren während der Wahlnacht
Die Mitarbeiter des Weißen Haus verbringen den Abend im Büro. Dazu gab es eine große Essenslieferung der Franchise-Kette "The Cheesecake Factory". "Gut essen an einem großen Tag", postete Kaelan Dorr, der Leiter der Digitalstrategie des Weißen Hauses während sich das Wahl-Beben in einigen Schlüsselstaaten ankündigt.
Das Restaurant wurde während der Zwischenwahlen zum Thema einer kleinen Kontroverse, nachdem der ehemalige Präsident Barack Obama behauptet hatte, die von Präsident Donald Trump vorgenommenen Veränderungen am Weißen Haus ließen das Gebäude so aussehen, als ob "Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet hätte".
Wahl-Beben in South Carolina kündigt sich an
Einer der absoluten Schicksals-Staaten dürfte auch zugunsten der Demokraten ausgehen. Nach den ersten Auszählungen liegt die Demokratin Annie Andrews klar vor der Republikanerin Darline Graham.
Wichtige Countys in Florida werden blau
Eine der größten Sensationen kündigt sich im Bundesstaat Florida an. Ausgerechnet in der Heimat von Außenminister Marco Rubio und Trumps Villa in Mar-a-Lago. Traditionell republikanische Bezirke, wie Tampa oder Miami dürften zugunsten der Demokratin Angie Nixon ausgehen.
Erster Senatssitz an Demokraten?
Sowohl CNN, als auch die US-Nachrichtenagentur Associated Press verkünden bereits, dass Mark Warner den Sieg im Rennen um den Senatssitz in Virginia gemacht hat. Allerdings sind die Zahlen im US-Bundesstaat noch nicht endgültg ausgezählt. Warner würde zum vierten Mal in Folge in den Senat einziehen.
Aktuelle Rechnung
Laut CNN gingen aktuell im Senat 35 Sitzen an die Demokraten und 31 an die Republikaner.
Aktuell sind alle Senats-Staaten blau!
Es sind erst fünf Staaten und noch wichtiger, erst 10 Prozent der Stimmen ausgezählt. Das wird in der Nacht noch ein paar Mal hin und her gehen.
Florida im House
Es geht eher Richtung blau, ein eigentlich roter Staat.
Zahlen aus New Hampshire
Auch erste Zahlen aus New Hampshire, eine vorsichtige Führung der REP nach ein paar wenigen Stimmen. Der Staat wird im Senat aktuell von den Demokraten gehalten.
Den Amerikanern gehen offenbar die Stimmzettel aus
Eine mögliche schwere Panne, wie mehrere Medien berichten. In Wahllokalen Chicagos sollen die Stimmzettel ausgegangen sein. Viele Wähler sollen auf die Möglichkeit der Wahl lange haben warten müssen.
Weitere Zahlen
Kentucky dreht im Senat gerade auf die Demokraten, es sind aber erst 9% ausgezählt. Und in Virginia sind die Demokraten vorne, nach den allerersten Zahlen. Virginia ist demokratisch und wird es wohl auch bleiben.
In wenigen Minuten kommen zwei Battlegrounds
Es geht um South Carolina und Georgia.
South Carolina wird von den Republikanern gehallten und in Georgia haben die Demokraten das sagen - im Senat.
Erster Paukenschlag!
Erste Trends aus Indiana deuteten auf einen Erdrutschsieg für die Demokraten hin. In zwei republikanischen Hochburgen setzten sich die Herausforderer nach rund einem Drittel der ausgezählten Stimmen an die Spitze. Sie lagen mit 57 bzw. 63,6 Prozent an die Spitze. Trump hatte die beiden Wahlkreise vor zwei Jahren mit 65 bzw. 57 Prozent der Stimmen für sich entschieden.
Doch es ist Vorsicht angesagt: Es ist noch nicht viel ausgezählt UND die REP führen in vier Wahlbezirken zum House.
Trump im Duell mit Fox News
Er schreibt auf truth social: "Die FoxNews-Umfrage – ohnehin immer die mieseste – ist mit ihren Fragen geradezu beleidigend. Jede Frage ist eine gezielte Attacke, und auf jede Antwort kann man nur sagen: "Was für ein Bullshit!" Das geht schon seit Jahren so."
Fox war mal sein Lieblingssender, war...
US-Wahlen - Härtetest für Prognosemärkte
Die US-Kongresswahlen sind angesichts von Wetteinsätzen von mehr als 1,48 Milliarden Dollar (1,32 Mrd. Euro) der bisher größte Härtetest für Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket. Die von der Analysefirma BetInt zusammengefassten Kurse deuteten am Dienstagnachmittag nahezu unverändert darauf hin, dass die Demokraten mit einer Wahrscheinlichkeit von 94 Prozent das Repräsentantenhaus und mit 74 Prozent den Senat erobern.
Falls die Wahlergebnisse stark von den Wettquoten abweichen, könnte Experten zufolge der Ruf der Branche leiden. "Der Dienstag stellt in der Tat einen echten Test für die neue Welle von Prognosemärkten dar", sagte Yesha Yadav, Prodekanin an der juristischen Fakultät der Vanderbilt University.
Zur Wahl - Trump ruft "Antikommunismus-Woche" aus
"Hiermit erkläre ich die Woche vom 1. bis 7. November zur Antikommunismuswoche. Ich rufe alle Amerikaner auf, standhaft gegen jede Bedrohung der amerikanischen Lebensweise zu verteidigen und unsere brennende Flamme der Freiheit vor der Dunkelheit des Kommunismus zu schützen", schrieb er einer der Proklamation, die am Wahltag unterzeichnete.
Damit meint er natürlich seine Gegner von den Demokraten. Der Ton wird schon am Wahltag rauer.
Trump schreibt und schreibt
Der nächste Trump: Was er damit meint, eher kryptisch. Eigentlich ist Kentucky rotes Stammland.
Erste Ergebnisse im Detail
Die ersten Zahlen sind da, aber: Wir sind noch ganz am Anfang. Was wir wissen: In Indiana und Kentucky führen die Republikaner von Trump im House. Beides sind traditionelle REP-Staaten.
Hier ist die Wahl schon geschlagen
In den USA steuern die Zwischenwahlen zum Kongress am Dienstagabend auf den Höhepunkt zu. Um 18.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MEZ) schlossen die ersten Wahllokale in Kentucky - alles mit Blick auf den Senat. In Indiana haben die Lokale auch bei der House-Wahl schon geschlossen.
Neue Exit Polls sind da
Für über 60 Prozent ist der Benzinpreis eines der wichtigsten Wahlmotive. Das sagen Exit Polls von CNN.
Erste Zahlen sind da aus Kentucky
Es geht um den Senat: Hier führen die REP gegen die Demokraten mit 73% zu 25%. Viel heißt das noch nicht, Geduld ist gefragt!
Bombendrohung!
Ein Wahllokal wurde laut Medienberichten evakuiert! Das ganze passierte im Bundesstaat Michigan!
Latinos wenden sich von Trump ab
Bei den Midterms geben 43 % der US-Wahlberechtigten mit lateinamerikanischen Wurzeln an, dass sie die Demokraten gewählt haben. Im Vergleich zur Präsidentschaftswahl 2024 (39%) ist das ein Zuwachs von 4 %.
Rubio bei Trump
Außenminister Marco Rubio ist gerade bei Donald Trump im Weißen Haus angekommen um mit ihm die Wahlergebnisse zu verfolgen. Mit dabei im Schlepptau: Markwayne Mullin
Trump verfolgt Wahlkrimi aus Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump (80) will die Ergebnisse der Kongress-Zwischenwahlen bei einer Wahlparty im East Room des Weißen Hauses verfolgen. Auffällig: Während des Wahltags zeigte sich Trump kaum in der Öffentlichkeit.
Trump meldet sich erstmals!
Jetzt meldet sich Trump. Er schreibt - und teilt aus:
"Ich verfolge die Wahlergebnisse auf Fox News, aber die Stimme von Jessica Tarlov kann ich einfach nicht ertragen – sie ist dumm wie ein Stein, aber vor allem ihre Stimme macht mich fertig. Ich schalte erst mal woanders hin, bis diese Versagerin vom Bildschirm verschwunden ist – ich schaue später wieder rein!"
Diese Zahlen machen Trump Sorgen
38 Prozent sind mit Trump zufrieden
62 Prozent sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten
So die aktuellen Erhebungen von CNN.
Exit Polls: 43 Prozent wollen Trump einen Denkzettel verpassen!
Erstes Stimmungsbild bei den US-Zwischenwahlen: Laut Nachwahlbefragungen („Exit Polls“) des TV-Senders NBC News gaben 43 Prozent der Wähler an, mit ihrer Stimme ein Zeichen gegen US-Präsident Donald Trump (80) setzen zu wollen. Die Zahl deutet auf erheblichen Unmut über den Präsidenten hin. Allerdings: Exit Polls sind keine Wahlergebnisse und erlauben noch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Mehrheiten im Kongress.
In diesen Staaten liegen Demokraten und Republikaner in etwa gleich auf
Laut CNN herrscht in sechs Staaten aktuell ein Patt - das sind:
Florida
Iowa
Kansas
Michigan
Ohio
South Carolina
Was es auch noch gibt...
In der US-Hauptstadt Washington entscheiden die Wahlberechtigten auch über ein Verbot der Delikatesse Stopfleber (Foie gras). Bei der Volksabstimmung geht es darum, den Verkauf, Vertrieb und Import der vor allem aus der französischen Küche bekannten Spezialität zu untersagen. Auch das Zwangsfüttern der Vögel zur Vergrößerung ihrer Leber soll verboten werden.
Zur Herstellung von Foie Gras, auch Stopfleber genannt, wird Enten und Gänsen massenhaft kalorienreiche Nahrung durch ein Rohr in den Magen gepresst. Das lässt die Leber stark anschwellen und ihren Fettgehalt steigen. In manchen US-Städten und vielen Ländern ist der Verkauf oder die Praxis bereits verboten.
Wahlbeteiligung extrem hoch
Fast 60 Millionen Amerikaner haben ihre Stimme bereits im Voraus abgegeben.
Zum Vergleich: Vor vier Jahren, 2022, waren es rund 46 Millionen. Auch aus mehreren Bundesstaaten kommt bereits mitten im Wahlabend die Nachricht, viele Menschen stehen an. Es könnte auf eine Rekordwahlbeteiligung hinauslaufen.
Gut oder schlecht für Trump? Wir werden uns gedulden müssen.
Trump ist im Weißen Haus
Wie die Journalistin Kellie Meyer aus den USA berichtet, soll sich Trump aktuell im Westflügel des Weißen Hauses aufhalten.
Sein Plan: Er will sich heute nicht zu den Mid Terms äußern. Das könnte sich freilich ändern - wohl vor allem, wenn die Republikaner trotz schlechter Umfragen besser abschneiden als gedacht.
Aufregung um ICE-Einsatz
Die US-Einwanderungsbehörde ICE veröffentlichte mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu den Midterms bestand. Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Auch ob ICE-Beamte an Wahllokalen tätig wurden, war zunächst nicht bekannt.
Die Behörde postete etwa Bilder, die eine Finnin, eine Frau von den Philippinen und einen Kanadier zeigen sollen, die bei unterschiedlichen US-Wahlen abgestimmt, aber kein Wahlrecht in den USA hätten.
Millionen Stimmen wurden schon abgegeben
Viele Amerikaner haben ihre Stimmen schon vorzeitig abgegeben. Fast 60 Millionen haben schon gewählt! Genau genommen: 58,7 Millionen.
Am Wahltag - Angriff auf den Iran
US-Präsident Donald Trump hat einen Angriff der Vereinigten Staaten auf den Iran bestätigt. Die Streitkräfte hätten eine Luftabwehreinrichtung nach ihrem Aufbau attackiert, sagte Trump am Dienstag telefonisch dem Sender Fox News.
Trump wörtlich: "Als sie fertiggestellt war, haben wir sie vergangene Nacht sehr schön getroffen".
Es habe sich um einen "kleineren Angriff" gehandelt. Mehrere US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf Regierungsvertreter berichtet.
Die letzte Umfrage
Hier sind Repräsentantenhaus und Senat zusammengefasst - also eine Gesamtumfrage für den Kongress.
Es wird 3x gewählt!
Worum es geht zusammengefasst
Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben und 35 der 100 Sitze im Senat, der zweiten Kammer des US-Parlaments. Umfragen zufolge könnten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern, während sich im Senat kein klares Bild abzeichnet.
Trump bleibt im Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump will die Ergebnisse der wichtigen Kongresswahlen im Weißen Haus verfolgen. Das bestätigte der Republikaner in einem Interview mit dem Sender Fox News.
Die Wähler ziehen auch eine erste Bilanz über seine zweite Präsidentschaft nach zwei Jahren - zwei weitere Jahre hat Trump noch vor sich, dann darf er nicht mehr antreten. Eine dritte Amtszeit schließt die US-Verfassung aus.
Auch Ohio im Fokus
Auch Ohio im Osten wird wohl entscheidend sein. Hier steht eine Sonderwahl an. Hintergrund: In Ohio war J. D. Vance Senator und wurde dann Vizepräsident von Trump. Also muss nachgewählt werden. Das Duell lautet Jon Husted (Republikaner) vs. Sherrod Brown (Demokraten).
Hier wird's ganz eng
Iowa ist einer der Battlegrounds bei der Senatswahl, hier wird es ganz eng, sagen die Umfragen voraus. Stand jetzt zeichnet sich eine Rekord-Wahlbeteiligung ab. Trump und seine REP müssen hier ihren Sitz verteidigen.
Springsteen, Minaj und Co. mischen sich in US-Wahl ein
Springsteen erklärte, er unterstütze den linken Demokraten Abdul El-Sayed aus Michigan im Rennen um einen Senatssitz: "El-Sayed ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Verfassung, er ist ein Kämpfer für unsere amerikanische Demokratie, und er ist ein Kämpfer gegen die korrupte, gesetzlose und antiamerikanische Führung, die derzeit im Weißen Haus sitzt."
Sängerin Nicki Minaj, bekennender Fan von US-Präsident Donald Trump, postete auf der Plattform X die Aufforderung, "rot" zu wählen - die Farbe der Republikaner. Minaj hatte den Republikanern auch Wahlkampfhilfe geleistet und war etwa gemeinsam mit dem US-Präsidenten aufgetreten.
Schauspielerin Cynthia Nixon ("Sex and the City") rief Menschen dazu auf, die Demokraten zu wählen und schrieb: "Bitte geh raus und stimme für jedes Kind, das von seinen Eltern getrennt wurde, für jede Transperson, die um ihre Menschenrechte gebracht wird, für die Millionen von Menschen, die kurz davor sind, ihre Gesundheitsversorgung zu verlieren, um Trump-Milliardären eine weitere Steuersenkung zu verschaffen."
Wichtig wird der Senat
Alle Augen auf den Senat! Hier ist das Rennen besonders eng. Die Demokraten müssen netto vier Sitze dazugewinnen, um die Mehrheit der Demokraten zu brechen.
Besonders die Battlegrounds South Carolina, Ohio, Maine, Michigan, Texas, Iowa, Kansas und Alaska stehen im Mittelpunkt.
Hier der Zeitplan, wann dort die ersten Zahlen kommen:
Trump und seine Republikaner haben ein Problem: Die Umfragen sind schlecht
Schlechter war zu einer Midterm-Wahl kein USA-Präsident seit 1982.
Wahlmaschinen-Panne in New York – bis zu 250.000 Stimmen betroffen!
Chaos am Wahltag im New Yorker Vorort Westchester County: In zahlreichen Wahllokalen verweigerten Scanner die Annahme der Stimmzettel. Bis zu 250.000 Stimmen könnten von Verzögerungen bei der Auszählung betroffen sein. Wähler können weiterhin ihre Kreuze auf Papier machen. Die Stimmzettel werden in versiegelten Notfallbehältern gesammelt und später ausgezählt. Laut staatlicher Wahlbehörde liegt die Ursache in einem Softwarefehler. Im Netz kursieren bereits Betrugsgerüchte, auch aus dem Umfeld von Trump-Vertrauter Laura Loomer. Die Behörden versichern, dass jede gültige Stimme gezählt wird.
Das ist die Ausgangslage
Die US-Wahl im oe24 LIVE-Ticker
Hier verpassen Sie nichts zu den US-Mid-Terms. Wir berichten die ganze Nacht - LIVE aus den USA im oe24-Newsroom und bei oe24.TV.
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