Brustkrebsmonat

Mammografie als wichtiger Baustein der Früherkennung

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Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Erkrankung bei Frauen. Mit dem 1. Oktober rückt wieder das Thema, das Leben retten kann, in den Mittelpunkt: die Früherkennung von Brustkrebs.
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Dabei steht das "Pink Ribbon" nicht nur für Solidarität mit Betroffenen, sondern auch für die Bedeutung von Vorsorge und frühzeitiger Abklärung. Jährlich erhalten etwa 7.000 Frauen die Diagnose.

Früher erkennen, 
gezielter behandeln

Die Mammografie ist ein zentraler Baustein der Früherkennung. Das heimische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm gibt es seit 2014. Frauen zwischen 45 und 74 Jahren werden alle zwei Jahre automatisch zur kostenlosen Vorsorgeuntersuchung eingeladen. Die Mammografie erfolgt in zertifizierten Einrichtungen und die Bilder werden nach dem Vier-Augen-Prinzip beurteilt. Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch Krebs;  dennoch sollten neue oder ungewöhnliche Veränderungen - dazu gehören etwa ein neu tastbarer Knoten oder eine Verhärtung, Veränderungen der Größe oder Form der Brust, eine Einziehung der Haut oder Brustwarze sowie Veränderungen der Haut, die etwa einer "Orangenhaut" ähneln können, aber auch ungewöhnlicher Flüssigkeitsaustritt aus der Brustwarze oder anhaltende Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden. Wer Beschwerden oder einen Verdacht hat, sollte nicht auf die nächste Einladung warten, sondern umgehend ärztliche Hilfe suchen.

Welche Faktoren können das Brustkrebsrisiko erhöhen

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter, aber auch familiäre Vorbelastungen: Wenn nahe Verwandte – etwa Mutter oder Schwester – an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind, kann das auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. Auch andere Faktoren können das Brustkrebsrisiko beeinflussen. Dazu zählen unter anderem wenig Bewegung, regelmäßiger Alkoholkonsum, starkes Übergewicht nach den Wechseljahren sowie bestimmte hormonelle Einflüsse. Nicht alle Risikofaktoren lassen sich beeinflussen.

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