Lieferando

Tiger in der Suppe: KI-Fehler sorgt für peinliche Panne

Fünf Tigerbabys sitzen in einer Schüssel mit asiatischem Gericht, KI-generiert.
© screenshot
Panne beim Lieferdienst Lieferando und der britischen Mutter "Just eat". Der Konzern schlitterte mit KI-generierten Bildern in ein komisches Debakel.
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Um Restaurant-Speisekarten aufzupeppen, benutzte der Konzern künstliche Intelligenz (KI). Das Problem: Die Computer-Bilder waren so merkwürdig und eklig, dass den Kunden der Appetit verging.

Eklige Bilder entsetzten die Kunden

Die KI nahm die Namen der Gerichte nämlich viel zu wörtlich. Heraus kamen dann die skurrilsten Bilder und Videos, die im Netz für Spott und auch Entsetzen sorgten.

Ein Glas mit sprudelnder brauner Limonade, Speckstreifen und Ei darin.
bacon and egg soda – Dieses eklige Bild wurde besonders kritisiert. © screenshot

Wer "Tiger Prawns" bestellte – zu deutsch Tigergarnelen – bekam im Online-Menü keine leckeren Meeresfrüchte serviert, sondern eine Schüssel voll mit winzigen, lebendigen Tiger-Babys, die in einer scharf gewürzten, indischen Suppe schwammen.

Aus dem britischen Klassiker "Bacon and egg soda" – Sodabrot mit Speck und Ei – bastelte die KI ganz wörtlich genommen einen braunen Sprudel, in der ein durchnässtes Brot und fette Speckstreifen trieben.

Gefütterte Jacke mit buntem Ofenkartoffel-Muster auf cremefarbenem Hintergrund.
Aus Potato Jacket – Ofenkartoffel auf Englisch – wurde dieses Bild. © screenshot

Eine simple "Jacket Potato" (Ofenkartoffel) mutierte dank KI zu einer echten Winterjacke im Kartoffel-Look..

Fehler auch in Österreich

Auch in Österreich kam es zu Fehlern bei der KI-Generierung. So wurde beispielsweise ein Cheeseburger mit Pommes eiskalt als Schweinekotelett mit Kartoffeln dargestellt.

Ein gegrilltes Kotelett mit Bratkartoffeln auf einem weißen Teller.
Auch in Österreich kam es einer peinlichen Panne. © screenshot

Viele Restaurantbesitzer wussten nichts davon

Brisant: Viele Restaurant-Besitzer wussten überhaupt nichts von den Fake-Fotos. Die künstliche Intelligenz hatte teilweise sogar echte Bilder der Gastronomie einfach mit dem KI-Unsinn überschrieben. Die Konzernmutter "Just eat" zog schließlich am 19. Oktober die Notbremse und beendete die KI-Visualisierungen.

"Wir haben KI-verbesserte Bilder getestet und wie mit jeder neuen Technologie kann das anfänglich zu Fehlern führen. Wir bedauern alle inakkuraten Bilder, die veröffentlicht wurden", so ein Konzernsprecher gegenüber der britischen Tageszeitung "The Independent".

Allerdings ist der Schritt nur als Pause gedacht. Langfristig will "Just eat" nämlich mit verbesserten KI-Modellen arbeiten.

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