Wiener Börse schließt etwas tiefer

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© Wiener Börse

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,42 % auf 2.545,67 Einheiten.

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Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 28 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.518 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York +0,44 %, DAX/Frankfurt +0,66 %, FTSE/London +0,27 % und CAC-40/Paris +0,67 %.

Der ATX musste am Dienstag ein kleines Minus verbuchen. Auch das internationale Umfeld zeigte sich über weite Strecken mehrheitlich von seiner schwächeren Seite. Besser als erwartet ausgefallene Daten zum US-Verbrauchervertrauen sorgten am Nachmittag an den meisten Märkten für Auftrieb.

Die heimischen Bankwerte zeigten sich uneinheitlich. Während Raiffeisen International um 2,00 % auf 37,30 Euro fielen, zogen Erste Group um 1,96 % auf 28,65 Euro nach oben. Goldman Sachs hat die Erste-Titel von "neutral" auf "conviction buy" hochgestuft. Die Analysten von Sal. Oppenheim haben ihr Kursziel für die Erste Group von 27 auf 29 Euro erhöht und die "neutral"-Einstufung bestätigt.

Unter den weiteren Indexschwergewichten büßten voestalpine 1,56 % auf 25,79 Euro ein. OMV rutschten 1,15 % auf 29,13 Euro ins Minus. Hier wurde von Händlern auf den rückläufigen Rohölpreis verwiesen.

Telekom Austria verloren um 0,6 % auf 9,99 Euro. Laut einem Zeitungsbericht, erwartet der Konzern 2010 keine zusätzlichen Abschreibungen auf seine Osteuropa Töchter.

bwin knüpften mit minus 4,81 % auf 44,68 Euro an die Vortagesverluste an. Ein Marktteilnehmer verwies hier zur Begründung auf eine Gewinnwarnung des deutschen Online-Spieleanbieters tipp24.

Die Vienna Insurance Group musste im abgelaufenen Jahr einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis um fast ein Fünftel hinnehmen, peilt für heuer aber einen Zuwachs von mindestens zehn % an. Die Aktien des Versicherers schlossen 3,37 % schwächer bei 36,41 Euro.

Von einer "Kauforder" wussten Händler bei Schoeller-Bleckmann zu berichten. Die Aktien des Ölfeldausrüsters verbesserten sich um 3,72 % auf 37,34 Euro. Merrill Lynch hat die Einstufung von "underperform" auf "neutral" und das Kursziel von 32 auf 38 Euro erhöht. HSBC hat das Kursziel von 40 auf 47 Euro nach oben gesetzt und die "overweight"-Einschätzung bestätigt.

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