Fimmusical
"Les Misérables" stürmt top-besetzt Kinos
Eines kann man "Les Miserables" bestimmt nicht vorwerfen - dass es nicht die ganze Klaviatur an möglichen Reaktionen im Kino bedienen würde. Zwischen Tränen und unbeabsichtigtem Lachen, zwischen Langeweile und anerkennendem Staunen ist fast alles dabei, was ein Film beim unvoreingenommenen Zuseher so hervorrufen kann. Nur zu bezaubern, das schafft das Filmmusical trotz Live-Gesangs und Starparade nicht. Zwei Tage vor der Oscar-Verleihung kommt das achtfach nominierte "Les Miz", wie es in den USA genannt wird, am Freitag (22.2.) bei uns ins Kino. Mit oe24.at können Sie ein Set bestehend aus „Schal aus Lammwolle und Regenschirm“, sowie einen Soundtrack und 1x2 Kinogutscheine zum Film-Start von Les Misérables gewinnen.
Hier der Trailer zum Film
Film mit Oscar-Chancen
Hathaway gilt für ihre Darbietung als haushohe Oscar-Favoritin im Rennen um die beste Nebendarstellerin, Jackman wird sich in seiner Kategorie dagegen wohl dem Lincoln-Darsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben müssen. Für den "besten Film" wird es wohl auch nicht reichen, nicht zuletzt weil Hollywoods Kritiker sich in ungewöhnlich deutlichen Worten von der "schwülstigen" und "künstlich-üppigen" Kinokost distanzierten. Die Kritik ist nachvollziehbar: Der Verzicht auf Playback macht noch lange nicht automatisch ein gutes Musical.
Love-Story inklusive
Eine Modernisierung des Stoffs hatte Hooper jedenfalls sicher nicht im Sinn, auch eine Kürzung kam offenbar nicht in Frage. So wechseln sich die Hochs und Tiefs in den 160 Minuten ab, ohne dass der Regisseur dem Genre sonderlich viel Neues abgewinnen kann - vor allem nicht, wenn im zweiten Teil des Films die kleine Cosette, derer sich der zum guten Menschen gewandelte Valjean nach dem Tod ihrer Mutter angenommen hat, zur jungen Frau (Amanda Seyfried) herangewachsen ist und dem jungen Revoluzzer Marius (Eddie Redmayne) den Kopf verdreht.
Lustige Anekdoten vom Set
Redmayne alberte in einem Interview herum, dass es bei den Dreharbeiten nichts Lustigeres gegeben habe, als Wolverine (Jackman) und Gladiator (Crowe) bei Stimmübungen zuzusehen. Im Film selbst gibt es wenige lustige Szenen, vielmehr führt die Konzentration auf die Darsteller und die damit einhergehende Vernachlässigung des restlichen Bildes immer wieder zu unfreiwillig komischen Szenen. Zumindest Helena Bonham-Carter und Sacha Baron Cohen haben als windige Gasthausbetreiber aber dann doch manchmal gewollt die Lacher auf ihrer Seite.
Die Kino-Highlights des Jahres 2013
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