Endspurt

Schnell knackt die Million

von
Uschi Strauss als Kommissarin
Angelika Schnell
© ORF
Rekordwert für die vier Begräbnis-Freundinnen aus dem Dorf Ilm.
OE24 auf Google bevorzugen

Bis zu 1,012 Millionen Zuschauer verzeichnet die vorerst letzte reguläre Folge der ORF-Hitserie Schnell ermittelt mit Uschi Strauss in der Titelrolle als TV-Kommissarin Angelika Schnell. Mit einem Schnitt von 973.000 Zuschauern holte die Final-Folge Lucy Haller am Dienstag die höchste Zuschauerzahl seit dem Serien-Start 2007.

In Summe verzeichnete die vierte Staffel 3,066 Millionen Zuschauer. Auch bei den Marktanteilen gab es zum Abschluss Rekordwerte: 32 Prozent in der 
Gesamtzielgruppe (12+), 
31 Prozent bei den bis 29-Jährigen und sogar 35 Prozent in der Sehergruppe bis 49 Jahre.

Drehstart
Seit gestern stehen Strauss und ihre Serien-Kollegen für die allererste 90-Minuten-Version von Schnell ermittelt vor der Kamera. Die Dreharbeiten laufen in und um Wien. Insgesamt ist für 2012 die Produktion von zwei Krimi-Folgen in Spielfilmlänge geplant. Einen Sendetermin für die beiden 90-Minüter gibt es allerdings noch nicht.

Fortsetzung offen
Reguläre Serien-Episoden werden 2012 jedoch nicht umgesetzt. Ob es 2013 eine fünfte Staffel von Schnell ermittelt geben wird, lässt der ORF offen. Das Ende der letzten Folge wurde jedenfalls bewusst so gestaltet, dass die Geschichte fortgesetzt werden kann.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden