Kritik an Missständen
Bahnhof Stadlau: Alko-Szene eskaliert
Donaustadt. Pendler, die sich die Tage in die Unterführung beim Bahnhof Erzherzog-Karl-Straße in Stadlau begeben, müssen starke Nerven haben, denn es bietet sich ein ekelerregendes Bild: Oben liegen Alko-Leichen herum, unten urinieren Betrunkene direkt ins Bahnhofs-Areal. Daher hat sich FPÖ-Verkehrssprecher, Toni Mahdalik, empört an ÖSTERREICH gewandt: „So was Grausliches hab ich lang nimmer g’sehn. Tausende Fahrgäste der S-80 und der Ostbahn nach Marchegg und Pressburg müssen Dreck, Gestank und Betrunkene ertragen, die herumlungern und urinieren!“
Kritik. Er fordert Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf, diese Missstände zu beseitigen: „Die Verkehrsministerin sollte sich dieser Missstände in ÖBB-Stationen annehmen, statt wichtige Entlastungsstraßen wie die Nordostumfahrung zu verzögern, würde ich als Verkehrssprecher fordern.“ Mahdalik will mehr Securitys, Reinigungskräfte und eine neue Beleuchtung.
Lösung. ÖSTERREICH hat bei Ernst Nevrivy (SP), Bezirksvorsteher Donaustadt, um Stellungnahme gebeten. „Das Problem ist uns bekannt. Wir haben sofort reagiert: Die Exekutive und die Volkshilfe sind momentan noch im Einsatz. Wir arbeiten an einer schnellen Lösung des Problems.“
Statement. Das Büro von Gewessler gab bekannt: „Wir sind in laufender Abstimmung mit den ÖBB. Aktuell sind uns am Bahnhof Stadlau keine außergewöhnlichen Ereignisse bekannt.“
(laa)
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