Bayern-Star "schwänzte"

Sex-Prozess gegen Ribery vertagt

Sex-Prozess gegen Ribery vertagt
© GEPA
Prozess wegen Sex-Affäre in Paris. Ribery, Benzema "schwänzten" den Termin.
OE24 auf Google bevorzugen

Der Prozess gegen Bayern Münchens Fußballstar Franck Ribery wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten ist am Dienstag nur knapp nach Beginn ausgesetzt worden. Das Pariser Gericht gab dem Antrag von Riberys Anwalt statt, die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes prüfen zu lassen, auf dem die Anklage gegen den französischen Nationalspieler beruht. Das Pariser Strafgericht setzte den nächsten Verhandlungstermin auf den 20. Jänner 2014 fest.

Oberster Gerichtshof muss entscheiden
Riberys Anwalt Carlo Alberto Brusa argumentierte am ersten Prozesstag, der Gesetzestext zu Sex mit minderjährigen Prostituierten sei nicht ausreichend genau formuliert. Mit dem Antrag muss sich nun zunächst Frankreichs Oberster Gerichtshof auseinandersetzen. Der Kassationsgerichtshof in Paris wird entscheiden, ob die Frage zur Prüfung an den zuständigen Verfassungsrat weitergeleitet wird oder nicht.

Die gesamte Prozedur darf höchstens sechs Monate dauern, solange ruht das Verfahren gegen Ribery und Benzema. Anwalt Brusa sprach von einem "ersten Sieg". Weder Ribery noch Benzema waren am Dienstag zum Prozessauftakt erschienen.

Ermittlungen seit 3 Jahren

Gegen Ribery und Benzema waren 2010 Ermittlungen eingeleitet worden. Ribery räumte ein, 2009 in einem Hotel in München mehrmals Sex mit Zahia D. gehabt zu haben. Er will aber nicht gewusst haben, dass die Frau damals 17 Jahre alt und damit minderjährig war. Zahia D. habe ihm gesagt, dass sie 20 Jahre alt sei.

Sie war Riberys Prostituierte


1 / 9

Sie war Riberys Prostituierte

© Photo Press Service / photopress.at

Sie war Riberys Prostituierte

© Photo Press Service / photopress.at

Sie war Riberys Prostituierte

© Photo Press Service / photopress.at

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden