Schulstart naht
1.833 Kids starten in Linz am Montag ins 1. Schuljahr
Linz. Am Montag beginnt in Linz das neue Schuljahr 2026/27. Für 1.833 Schulanfänger beginnt damit erstmals der Schulalltag, während Tausende weitere Kinder und Jugendliche nach den Sommerferien in ihre Klassen zurückkehren. Die Stadt hat die Ferien genutzt, um zahlreiche Schulstandorte mit Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf den Start vorzubereiten.
Gleichzeitig wird das langfristige Ausbauprogramm fortgesetzt. Bis 2030 investiert die Stadt rund 36 Millionen Euro in die Erweiterung und Weiterentwicklung der Linzer Schulen. Zu den größeren Projekten zählen die Siemensschule, die Löwenfeldschule, die Spallerhofschule und die Mittelschule Ebelsberg.
Mehr Plätze für sonderpädagogische Förderung
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird auch die ehemalige Mengerschule in Dornach wieder als Schulstandort genutzt. Dort ziehen fünf Klassen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein. Insgesamt wurden acht Klassenräume vorbereitet, sodass bei weiter steigendem Bedarf zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Die Mengerschule ist allerdings nur als Übergangslösung vorgesehen. Im Linzer Süden plant die Stadt ein neues inklusives Schulzentrum. Dort sollen rund 150 zusätzliche Plätze für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie reguläre Klassen entstehen.
Vizebürgermeisterin und Schulreferentin Merima Zukan betont, dass neben zusätzlichen Räumen auch genügend qualifizierte Pädagogen und entsprechende Personalressourcen notwendig seien. Aus Sicht der Stadt müsse die Finanzierung der sonderpädagogischen Förderung stärker an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
1.564 Kinder besuchten Sommerschule
Bereits vor dem regulären Schulstart waren 20 Linzer Schulstandorte geöffnet. Insgesamt 1.564 Schüler nutzten die Sommerschule, um Lernstoff zu wiederholen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und sich auf das neue Schuljahr vorzubereiten.
Zusätzliche Unterstützung erhalten künftig auch 26 Linzer Volks- und Mittelschulen über den Chancenbonus. Damit stehen zusätzliche Ressourcen für Personal sowie Angebote wie Sprachförderung, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie zur Verfügung. Ziel sei es laut Stadt, allen Kindern unabhängig von Herkunft und Einkommen möglichst gute Bildungschancen zu ermöglichen.
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