Die Sozialdemokratie in Österreich ist nicht mehr zu retten. Andreas Babler ist nur das Symptom, nicht die Ursache. Der Niedergang beginnt immer dann, wenn eine Partei ihre Standpunkte am Staatsvolk vorbei formuliert – und genau das hat die SPÖ getan.
Der Sündenfall liegt Jahrzehnte zurück: In der Migrationsfrage hat sie den entscheidenden Fehler gemacht. Mit Blick auf neue Wählerschichten durch Zuzug hat sie ihre eigene Stammklientel verraten und verkauft. Die Arbeitnehmer, die Angestellten, jene, die jeden Morgen aufstehen und leisten, um ökonomische Freiheit zu erlangen.
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Aus dieser Ungerechtigkeit haben sich die Menschen abgewandt. Der klassische Leistungsträger findet sich heute bei der Freiheitlichen Partei wieder. Auch in der Sozialpolitik liefert die SPÖ keine Antworten mehr. Ihre Rezepte stammen aus den Siebzigern. Die Welt hat sich gedreht: KI, globale Finanzmärkte, neue Unsicherheiten. Darauf hat die Sozialdemokratie nie reagiert.
Ob Babler oder ein anderer Genosse an der Spitze steht, ist irrelevant. Solange die Sozialdemokratie keine Antwort darauf gibt, warum man sie überhaupt noch braucht, geht der Untergang weiter. Die Stammwähler haben das längst begriffen.
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