Bundesheer-Einsatz

Bub (8) findet Kiste mit Granaten beim Schwammerlsuchen

Alte Holzkiste für Munition in einer rekonstruierten Schützengrabenanlage aus dem Ersten Weltkrieg.
© Getty Images
Beim Schwammerlsuchen im kärntnerischen Frauenstein hat ein achtjähriger Bub eine vergrabene Munitionskiste mit Granaten entdeckt. Der Fund führte zu einem raschen Einsatz von Polizei und Bundesheer.
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Ein Ausflug in den Wald bei Frauenstein im Bezirk St. Veit nahm einen unerwarteten Verlauf. Ein achtjähriger Bub war gemeinsam mit seinem Vater unterwegs, um Schwammerl zu suchen. Dabei stieß das Kind auf eine vergrabene Kiste. Der Bub grub den Fund aus und übergab ihn seinem Vater. Dieser transportierte die Munitionskiste nach Hause und verständigte erst von dort aus die Exekutive.

Granaten in extrem schlechtem Zustand

Ein umgehend angefordertes Sprengstoffkundiges Organ der Polizei untersuchte die Kiste vor Ort und stellte darin sechs Granaten fest. Daraufhin schaltete die Behörde den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres ein. Nach Angaben der Polizei befand sich das Kriegsmaterial in einem miserablen und akut gefährlichen Zustand. Die Situation verlangte ein schnelles Handeln der Einsatzkräfte.

Sprengung auf einem nahegelegenen Feld

Aufgrund des hohen Risikos veranlasste das Sprengstoffkundige Organ die Evakuierung des bewohnten Gebiets. Die Einsatzkräfte brachten die Kiste anschließend auf ein angrenzendes Feld. Gegen 1:45 Uhr führte der Entminungsdienst schließlich die kontrollierte Sprengung der Munition durch.

Eindringliche Warnung durch die Polizei

Nach diesem Vorfall wendet sich die Polizei mit einem klaren Appell an die Öffentlichkeit. "Wer Kriegsmaterial findet, darf dieses keinesfalls angreifen, sondern sofort die Behörden alarmieren!", betont die Exekutive im Hinblick auf die Gefahren solcher Funde.

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