Madrid. Beim Spanien-GP sorgte Lando Norris für Wirbel, als er im Cooldown-Room auf dem Madring Circuit nach seiner Dose Coca-Cola griff. Weil PepsiCo offizieller F1-Partner ist, forderte ein Offizieller den drittplatzierten McLaren-Pilot auf, das Getränk wegzustellen. Norris konterte prompt: "Ich bin gerade ein Rennen gefahren, also darf ich trinken, was ich möchte. Vielen Dank."
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Steiner übt deutliche Kritik
Im "The Red Flags Podcast" kritisierte Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner die Aktion als unprofessionell, da Norris um die exklusiven Sponsoren-Kategorien wissen müsse. Gleichzeitig relativierte der Südtiroler die Tragweite: "Ist es schlimm, dass er es getan hat? Wird dadurch jemand verletzt? Nein. Aber als Profi sollte man so etwas nicht tun. Aber er hat es getan. Und wisst ihr was? Es ist mir scheißegal", so Steiner.
Der Ex-Haas-Teamchef betonte zudem den unbeabsichtigten PR-Effekt: Durch das Einschreiten des Offiziellen wurde die Szene erst zum Thema – und Coca-Cola "lacht sich ins Fäustchen".
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Enttäuschung auf der Strecke
Auf der Strecke verlief der Grand Prix für den Weltmeister von 2025 enttäuschend. Von Pole gestartet, verlor Norris seine Führung im ersten Stint (Anm. Zeitraum zwischen zwei Boxenstopps) an Kimi Antonelli und Max Verstappen durch eine ungünstig getimte virtuelle Safety-Car-Phase (ausgelöst durch Lance Strolls Ausfall in Kurve 20). Während Antonelli siegte und seine WM-Führung ausbaute, liegt Norris nach dem Rennen mit 106 Punkten Rückstand auf Rang vier.
Zuspruch aus dem Netz
In den sozialen Medien wie Reddit feierten viele Fans Landos Rebellentum nach dem verpatzten Rennen. Nutzer lobten die unbeabsichtigte Werbewirkung ("Das ist DAS Highlight des Madring"), zogen Vergleiche zu Fahrerkollegen ("Kimi lernt von Max [...] Lando wird lustig") und scherzten, Verstappen werde beim nächsten Mal mit einem Sixpack Red Bull auftauchen. Auch Landos menschliche Reaktion nach einem anstrengenden Tag stieß auf breiten Zuspruch.
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