Vor Gericht

"Dämonen": Mit Messer Tochter im Bus attackiert

Messer
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Die Frau hat schon durch die Tötung ihres acht Monate alten Sohnes 2018 österreichweit für Schlagzeilen gesorgt.
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Die Staatsanwaltschaft Wels hat die Einweisung einer 45-Jährigen, die im August in einem Linienbus in Bad Goisern ihre 13-jährige Tochter mit einem Messer am Hals verletzt haben soll, in ein forensisch-therapeutisches Zentrum beantragt, bestätigte ein Sprecher einen Bericht in den "OÖN" am Dienstag. Die Verhandlung - Anlasstat ist Mordversuch - wurde für den 11. Dezember angesetzt. Laut psychiatrischem Gutachten war die Frau zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig.

Schizophrenie diagnostiziert

Die Wienerin war bereits mehrere Jahre in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, weil sie 2018 ihren damals acht Monate alten Sohn mit einem Polster erstickt und selbiges auch mit der damals viereinhalbjährigen Tochter versucht hatte. 2022 wurde sie unter Auflagen und einer Probezeit von 10 Jahren entlassen. Nach dem Angriff im August dieses Jahres kam die Mutter wegen Mordversuchs in Untersuchungshaft. Das eingeholte psychiatrische Gutachten attestierte ihr eine schizophrene Erkrankung.

Zwei Männer halfen Mädchen

In dem Linienbus war sie wieder auf ihre - mittlerweile 13-jährige - Tochter losgegangen, weil Stimmen ihr dies befohlen hätten. Bei der Attacke habe sie auch "Dämon!" geschrien. Das Mädchen erlitt eine Schnittwunde am Hals. Der Buschauffeur setzte einen Notruf ab. Zwei Männer, die hinter der Frau und ihrer Tochter gesessen waren, nahmen der Mutter das Messer ab und brachten die 13-Jährige aus dem Bus.

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