Urlauber aufgepasst

Diese Traumziele haben das höchste Katastrophenrisiko

© Getty Images
Weiße Strände, Palmen und entspannte Tage am Meer: Der neue Weltrisikobericht 2026 zeigt: Einige der beliebtesten Reiseziele der Welt bergen ein extrem hohes Risiko für Naturkatastrophen.
OE24 auf Google bevorzugen

Bei der Wahl des Urlaubsziels entscheiden wir meistens nach Wetter, Kultur und Flugzeit. Doch ein Blick auf das Katastrophenrisiko lohnt sich immer mehr. wmn.de hat die Ergebnisse des jüngsten Weltrisikoberichts 2026 (herausgegeben vom Bündnis Entwicklung Hilft und der Ruhr-Universität Bochum) analysiert und zeigt auf, welche Touristenmagnete besonders stark durch Naturgewalten gefährdet sind.

Das besagt der WeltRisikoIndex

Der Index misst nicht nur, wie häufig ein Land von Stürmen, Erdbeben oder Fluten getroffen wird. Er bewertet auch die gesellschaftliche Verwundbarkeit. Das bedeutet: Wie gut ist ein Land auf Katastrophen vorbereitet? Funktionieren die Frühwarnsysteme? Und wie schnell kann sich die Gesellschaft von den Folgen erholen?

Die 3 gefährdetsten Länder

Ein Blick auf den Bericht lässt Reisende aufhorchen: Die drei gefährdetsten Länder liegen in Asien und sind allesamt beliebte Urlaubsziele. Die Philippinen führen das weltweite Ranking an und weisen neben dem Gesamtrisiko auch das höchste Sturmrisiko auf. Gleich dahinter rangiert Indien. Das Land wird regelmäßig von Überschwemmungen und Extremtemperaturen heimgesucht. Platz drei belegt Indonesien. Die Region ist stark von Taifunen betroffen, aber auch von Erdbeben und hat viele Vulkane.

Ebenfalls weit oben im Negativ-Ranking: Kolumbien, Mexiko, Myanmar, Mosambik und China. Vor allem die Karibik und Mexiko werden häufig von Hurrikanen getroffen, die große Verwüstung anrichten.

Was bedeutet das nun für die Reiseplanung? Gerade bei Stürmen empfiehlt es sich, einen Blick auf den Kalender zu werfen. Taifune und Hurrikane treten meistens zu bestimmten Jahreszeiten auf.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden