Nach Vitamininfusion

Doping-Hammer in Graz! 99ers werfen Kilian Zündel fristlos raus

Kilian Zündel im dunklen Polohemd blickt leicht nach unten, während links ein Reporter ein Mikrofon vor ihn hält.
© GEPA pictures
Schock für die Graz99ers: Der steirische ICE-League-Klub hat Kilian Zündel fristlos entlassen. Der 25-jährige ÖEHV-Teamspieler wurde wegen einer verabreichten Infusion für zwei Jahre gesperrt.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Graz99ers haben am Dienstag Nägel mit Köpfen gemacht und Kilian Zündel mit sofortiger Wirkung fristlos entlassen. Der 25-jährige Verteidiger hatte sich im Anschluss an die abgelaufene Finalserie der ICE Hockey League eine intravenöse Infusion verabreichen lassen. Damit verstieß der Abwehrspieler eklatant gegen die geltenden Anti-Doping-Regularien des internationalen Eishockeyverbandes IIHF. Die Österreichische Anti-Doping-Rechtskommission verhängte daraufhin eine zweijährige Sperre gegen den Vorarlberger. Zündel hat das Urteil akzeptiert und verzichtet auf jegliche Rechtsmittel.

Graz99ers reagieren hart auf Zündels Vitamininfusion

Der gesperrte Eishockey-Profi meldete sich nach dem Urteil selbst zu Wort und räumte ein Fehlverhalten ein. Ihm sei völlig bewusst, dass er einen schweren Fehler begangen habe. Allerdings stellte Zündel klar, dass er keinerlei verbotene Substanzen zu sich genommen habe. Es habe sich lediglich um eine reine Vitamininfusion gehandelt, die nach einer extrem kräftezehrenden Saison ausschließlich der schnelleren Regeneration dienen sollte. Die Anti-Doping-Regeln verbieten solche intravenösen Verabreichungen ab einer gewissen Menge jedoch strikt, um Dopingpraktiken vorzubeugen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden