Gastro-Legende

Eden-Bar-Chefin Schimanko mit 62 gestorben!

Vier elegant gekleidete Personen stoßen in einer Bar mit Sektgläsern an und lächeln fröhlich.
© APA/HERBERT PFARRHOFER
Tiefe Trauer in der Wiener Nachtgastronomie und High Society: Michaela Schimanko, die langjährige und prägende Chefin der legendären Wiener "Eden Bar", ist im Alter von nur 62 Jahren verstorben. Das erfuhr oe24 aus ihrem engsten Freundeskreis.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Wiener Nachtgastronomie verliert eine ihrer glanzvollsten und prägendsten Persönlichkeiten. Michaela Schimanko, das Herz und Gesicht der weltberühmten "Eden Bar" in der Innenstadt, ist am 10. September im Alter von nur 62 Jahren viel zu früh von uns gegangen.

Wie oe24 aus dem engsten Freundeskreis der Familie erfuhr, hinterlässt ihr Ableben eine schmerzhafte Lücke in der Bundeshauptstadt. Auch bei einer Anfrage direkt in der "Eden Bar" bestätigte ein sichtlich betroffener Mitarbeiter die traurige Nachricht mit den Worten: "Es ist traurig, aber wahr."

Ein Leben für die legendäre "Eden Bar"

Michaela Schimanko war nicht nur die Betreiberin, sondern die Seele der Edel-Bar in der Liliengasse. Sie wuchs praktisch mit dem Traditionslokal auf, das einst von ihrem Vater Heinz-Werner Schimanko zu einer weltbekannten Institution für Prominenz, Politik und High Society geformt worden war. Nach dessen Tod führte Michaela das Erbe mit enormer Hingabe, Eleganz und echter Wiener Gastfreundschaft weiter.

Nach Berichten aus ihrem Umfeld soll die Gastronomin zuletzt tapfer gegen eine schwere Erkrankung – Bauchspeicheldrüsenkrebs – gekämpft haben, der sie nun im Alter von 62 Jahren erlag. Besonders tragisch: sie soll erst vor vier Wochen die Diagnose erhalten haben.

Die Wiener Szene nimmt Abschied

Die Bestürzung in der heimischen Promi- und Gastronomieszene ist gewaltig. Michaela Schimanko galt als Herzensmensch, die das Wiener Nachtleben über Jahrzehnte hinweg mit Stil, Charme und Unverwechselbarkeit bereichert hat.

Unser tiefstes Beileid und Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden all ihren Angehörigen, Freunden und Wegbegleitern.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden