Tragödie am Stausee

Fischer finden Leiche von vermisstem Schwimmer (43)

Feuerwehrboot mit Menschen auf einem See, umgeben von Bäumen, bei einer Suchaktion.
© Freiwillige Feuerwehr Peratschitzen
Nach einer intensiven Suchaktion an der Drau herrscht nun traurige Gewissheit. Ein Mann, der im Völkermarkter Stausee verschwunden war, konnte nur noch tot geborgen werden.
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Kärnten. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 22.43 Uhr, als ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan von einem Fischersteg im Völkermarkter Stausee auf Höhe Kohldorf losschwamm. Sein Ziel war ein rund 50 Meter entferntes Kajütenboot, auf dem sich seine 32-jährige Lebensgefährtin und ein 64-jähriger Fischer befanden. Als die Frau ihren Partner bemerkte, sprang sie ins Wasser, um die letzten Meter gemeinsam mit ihm zurückzulegen.

Untergehen kurz vor dem Boot

Laut Aussage des 64-jährigen Fischers gingen beide kurz vor dem Erreichen des Bootes plötzlich unter. Dem Fischer gelang es noch, die Frau zu fassen, zu sichern und in sein Boot zu ziehen. Den 43-Jährigen konnte er jedoch im Wasser nicht mehr ausmachen. Daraufhin alarmierte er umgehend die Einsatzkräfte. Die 32-Jährige wurde nach dem dramatischen Vorfall in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert.

Großaufgebot bei der intensiven Suche

Unmittelbar danach startete eine großangelegte Suchaktion an der Drau. Ein massives Aufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz, darunter sieben Feuerwehr-Boote und ein Boot der Österreichischen Wasserrettung. Zusätzlich unterstützten drei Drohnen und ein Polizeihubschrauber die Suche aus der Luft. Beteiligt waren die Feuerwehren Peratschitzen, Völkermarkt, Edling, Rückersdorf, St. Michael ob Bleiburg, Bad Eisenkappel und Lavamünd sowie die Wasserrettung St. Andrä und das FLIR-Team aus Klagenfurt. Dennoch blieb der Mann zunächst spurlos verschwunden.

Fischer entdecken den leblosen Körper

Am Freitag machten Fischer am Drauufer bei Pribelsdorf schließlich eine traurige Entdeckung. Sie fanden den Kärntner treibend im Wasser. Eine kriminalpolizeiliche Untersuchung bestätigte in der Folge, dass als Todesursache Ertrinken festgestellt wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut den Ermittlern nicht vor.

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