Aufreger

FPÖ tobt wegen Nacktszenen in Kinderbuch

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Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss übt scharfe Kritik an den von der Stadt Wien angebotenen Themenboxen für Kindergärten und Schulen und fordert Konsequenzen.
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Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss übt Kritik an der Verwendung des Kinderbuchs "Körper sind toll" im Umfeld der von der Stadt Wien angebotenen "Gender Matters!"-Themenboxen. "Für uns ist hier nicht nur mehr die Grenze des guten Geschmacks, sondern schon längst jene des Anstands überschritten", erklärt Krauss in einer Aussendung. Die Themenboxen wurden von den Büchereien Wien gemeinsam mit dem Dezernat Gender Mainstreaming sowie dem Frauenservice Wien (MA 57) erstellt. Sie richten sich an pädagogisches Personal in Kindergärten und Schulen und sind laut der Stadt Wien für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren vorgesehen.

Maximilian Krauss von der FPÖ. © oe24

Kritik an Abbildungen in Kinderbuch

Die FPÖ tobt wegen Illustrationen, in welchen nackte Erwachsene gemeinsam mit nackten Kindern in einer Duschsituation dargestellt werden. "Im letzten Monat wurden im Rathaus noch perverse Eislutscher an Kinder verteilt. Und jetzt vergunkeln SPÖ und NEOS unsere Schulen und Kindergärten, indem sie Darstellungen nackter Kinder im Beisein nackter Erwachsener zum pädagogischen Material erklären. Angesichts der aktuellen Debatte und bereits nach Teichtmeister ist das kein Zufall mehr, sondern eine Provokation in Richtung Normalisierung sexueller Gewalt gegen Kinder", so Krauss.

Kündigung von neuem Kinderschutzpaket

Der FPÖ-Klubobmann kündigt deshalb für die kommende Sitzung des Wiener Gemeinderates ein Kinderschutzpaket an. Dieses werde sich mit der Auswahl und den Grenzen öffentlich finanzierter pädagogischer Materialien befassen. "Unabhängig davon, welche perversen Begründungen Rot-Pink dafür liefern wird, solche Darstellungen haben aus unserer Sicht generell nicht erstellt zu werden. Wir werden daher im Gemeinderat entsprechende Anträge einbringen und erwarten uns von allen Parteien ein klares Bekenntnis zum Kinderschutz. Gerade in Zeiten von Teichtmeister und Gunkl kann man nicht wachsam genug sein", erklärt Krauss.

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