Wie BILD berichtet, begann Lohfinks Karriere 2007 bei einer Misswahl in Hessen. Dort belegte sie den dritten Platz und wurde wenig später zur "Queen of the World Internet" gekürt.
Ein Jahr später folgte der große Durchbruch bei "Germany’s Next Topmodel". Ihr Spruch "Zack, die Bohne" wurde zum Markenzeichen. Auch ihr Umstyling mit den langen blonden Haaren blieb vielen Zuschauern in Erinnerung.
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Der plötzliche Ruhm brachte für Lohfink allerdings nicht nur Vorteile. Heute sagt sie, sie habe den damit verbundenen Druck als große Belastung erlebt. Sie fühle sich ständig beobachtet und wünsche sich teilweise, nie berühmt geworden zu sein.
"Die haben mich gebrochen"
Besonders schwer wiegen die Erfahrungen, über die Lohfink im Interview spricht. Sie berichtet von mehreren Vergewaltigungen und erklärt, dass diese Erlebnisse sie nachhaltig verändert hätten.
Auch ihr heutiges Aussehen verbindet sie mit ihrer Vergangenheit. Ihr Körper und ihre Optik seien für sie zu einer Art Schutz geworden. Gleichzeitig beschreibt sie, wie schwer es ihr teilweise falle, sich selbst im Spiegel zu sehen.
2012 hatte Lohfink zwei Männer beschuldigt, sie sexuell missbraucht und dabei ein Video aufgenommen zu haben. 2016 wurden die Männer vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Lohfink wurde stattdessen wegen falscher Verdächtigung verurteilt.
Der Fall löste in Deutschland eine breite Debatte über den Umgang mit Opfern sexualisierter Gewalt und die Reform des Sexualstrafrechts aus. In der Folge wurde die sogenannte "Nein heißt Nein"-Regelung eingeführt.
Schwere Folgen nach Beauty-Eingriffen
Auch ihre zahlreichen Beauty-Behandlungen sieht Lohfink heute kritisch. Sie berichtet von erheblichen gesundheitlichen Problemen und täglichen Schmerzen. Zudem spricht sie von Eiter, Blut und Absonderungen.
Sie warnt deshalb andere davor, denselben Weg einzuschlagen. Rückblickend hätte sie sich jemanden gewünscht, der sie rechtzeitig gewarnt und geschützt hätte.
Gleichzeitig übernimmt Lohfink in ihrem Rückblick auch Verantwortung für eigene Entscheidungen. Als Beispiel nennt sie einen Vorfall aus dem Jahr 2024, bei dem sie betrunken am Steuer erwischt wurde.
Marc Terenzi bleibt ihr wichtig
Auch ihre Beziehungen spielen in ihrer persönlichen Bilanz eine Rolle. Besonders liebevoll spricht Lohfink über ihren früheren Partner Marc Terenzi.
Die beiden hatten eine Beziehung, die für Lohfink trotz schmerzhafter Erfahrungen bis heute eine besondere Bedeutung hat. Als Terenzi in einer Entzugsklinik war, stand sie nach eigenen Angaben weiterhin an seiner Seite.
Neues Kapitel
Mit 40 Jahren möchte Lohfink ihren Blick nun stärker nach vorne richten. Sie will nicht nur über frühere Skandale und Schlagzeilen in Erinnerung bleiben.
Stattdessen wünscht sie sich, dass die Menschen später vor allem eine Kämpferin in ihr sehen – jemanden, der trotz vieler Rückschläge versucht habe, etwas Gutes zu bewirken.
Ihre Zukunft sieht Lohfink dabei offenbar deutlich positiver als ihre Vergangenheit. Sie ist überzeugt, aus ihren Erfahrungen gelernt zu haben und sieht ihr neues Lebensjahr als Beginn eines neuen Kapitels.
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