Nach Berlin-Attentat

Keine Strafe für Polizei-Schützen

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Nach dem tödlichen CSD-Angriff in Berlin ist das Verfahren gegen zwei Polizisten eingestellt worden. Die Beamten hatten den mutmaßlichen Attentäter Abdul Ballout einen Tag nach der Tat in einer Gartenlaube erschossen.
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Am 25. Juli 2026 war Ballout mit einem Transporter in den Berliner Tiergarten gerast und hatte gezielt Teilnehmer des Christopher Street Day angegriffen. Eine Frau wurde getötet, mindestens 31 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

Nach der Attacke flüchtete der 21-Jährige und versteckte sich in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau. Einen Tag später spürte die Polizei ihn dort auf.

Drei Schüsse auf den Angreifer

Drei Beamte näherten sich der Gartenlaube. Als einer von ihnen die Tür öffnete, bedrohte Ballout den Polizisten mit einem Messer mit rund zehn Zentimeter langer Klinge.

Die beiden anderen Beamten schätzten die Situation als lebensgefährlich ein und schossen auf den Angreifer. Insgesamt trafen ihn drei Kugeln im Oberkörper.

Nach dem ersten Schuss war Ballout offenbar noch nicht angriffsunfähig. Deshalb fielen zwei weitere Schüsse. Ein Beamter, der auch als Notfallsanitäter ausgebildet ist, versorgte den 21-Jährigen unmittelbar danach. Die Reanimationsversuche blieben erfolglos. Ballout starb noch vor Ort.

Verfahren gegen Polizisten eingestellt

Gegen die beiden Schützen leitete die Berliner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen wurden von der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft Berlin und der 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes geführt.

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Am 9. August wurde das Verfahren schließlich eingestellt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bestand kein hinreichender Tatverdacht gegen die beiden Polizisten.

Damit bleibt der tödliche Schusswaffeneinsatz gegen den CSD-Attentäter für die beiden Beamten ohne strafrechtliche Konsequenzen.

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