Deutschland

Lebensmittel-Hersteller ist pleite!

Gemüsestand mit frischem Gemüse wie Paprika, Karotten, Lauch, Spargel und Kräutern in einer Holzkiste.
© Getty Images
Der oberbayrische Lebensmittel-Hersteller Völpel ist pleite. Nach 78 Jahren stehen bei dem beliebten Bio-Hersteller 75 Jobs auf der Kippe, während nun nach einem Investor gesucht wird.
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Seit 78 Jahren vertrauen Kunden dem Lebensmittel-Hersteller Völpel aus Oberbayern. Das Angebot des Traditionsbetriebs umfasst mehr als 100 Produkte rund um die Trocknung und Veredelung von Kräutern, Gemüse, Gewürzen, Früchten sowie Heil- und Kräutertee – 90 Prozent davon in Bio-Qualität. Nun meldete das 1948 gegründete Familienunternehmen, das German Völpel in dritter Generation in Königsmoos im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen führt, Insolvenz an. Für die kleine Gemeinde ist der Betrieb einer der größten Arbeitgeber, womit nun 75 Jobs auf der Kippe stehen., wie die deutsche Bild berichtet. Zudem reichte bereits Ende September auch die sächsische Tochterfirma ZiFood Trockenprodukte aus Zittau einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Ingolstadt ein.

Suche nach Investoren läuft bereits

Derzeit läuft die Suche nach einem Investor, um den Betrieb zu retten. Unterstützt wird die Insolvenzverwaltung dabei von der Beratungsfirma HCM Human Consult Management GmbH & Co. KG. Dr. Zarzitzky bestätigte gegenüber BILD: "Es gibt bereits mehere Interessenten. Wir hoffen, den Investorenprozess bis Anfang Dezember 2026 abschließen zu können." Auch Fabio Octavio Mathias, Geschäftsführer von HCM, äußerte sich optimistisch: "Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit einem Investor die vorhandenen Stärken auszubauen und möglichst noch in diesem Jahr Planungssicherheit für die Mitarbeiter und alle Beteiligten zu schaffen."

Löhne der Angestellten vorerst gesichert

Für die Beschäftigten geht die Arbeit vorerst weiter, denn der Geschäftsbetrieb wird an beiden Standorten aufrechterhalten. Zarzitzky betonte dazu gegenüber BILD: "Alle Mitarbeitenden sind weiterhin an Bord. Das ist auch wichtig für eine mögliche Verkaufslösung. Die Nettoentgeltansprüche der Mitarbeitenden sind für den Insolvenzgeldzeitraum bis einschließlich November 2026 durch Insolvenzgeld abgesichert".

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