Weiter ohne Verein

Legende über Alaba: "Ich hab ein bisschen Angst"

David Alaba spielt im Testspiel Österreich gegen Tunesien, trägt Trikot Nummer 8.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Nach seinem Aus bei Real Madrid ist David Alaba weiterhin auf Vereinssuche.
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Die Zukunft von David Alaba bleibt offen. Der 34-jährige Österreicher ist weiterhin ohne neuen Verein, nachdem er zuletzt unter anderem mit Klubs aus Deutschland, Italien, Saudi-Arabien und den USA in Verbindung gebracht wurde. Nun haben auch Didi Hamann und Marko Stankovic im Podcast "Hamann & Stankovic – Der Fußball Podcast" über die weitere Karriere des ÖFB-Stars gesprochen.

Hamann nimmt Alaba zunächst in Schutz. Solange dieser seinen Rücktritt nicht erklärt habe, seien Spekulationen über seine Zukunft normal. Gleichzeitig stellt der ehemalige deutsche Nationalspieler die entscheidende Frage: "Die Frage ist, ob er noch kann." Als möglichen Klub brachte Hamann Borussia Mönchengladbach ins Gespräch. Der Verein könne eine Führungspersönlichkeit wie Alaba gebrauchen, konkretes Interesse gibt es allerdings nicht.

Ein Fußballspieler im blauen Trainingsshirt läuft beim Training im Freien.
© APA/GEORG HOCHMUTH

Stankovic sieht einen Wechsel nach Gladbach skeptisch. Alaba sei es von Bayern und Real Madrid gewohnt, mit Mannschaften zu spielen, die den Gegner dominieren. Als Innenverteidiger müsse er dort weit aufrücken und das Spiel mitgestalten. Bei einem Team wie Gladbach könne dagegen häufiger eine defensivere Spielweise gefragt sein.

"Ein bisschen Angst"

Der ehemalige Profi äußerte deshalb eine persönliche Sorge: "Ich habe ein bisschen Angst, dass ein David Alaba sich einen kleinen, schwarzen Fleck auf seine absolut weiße Weste kleckert, weil er unbedingt noch weiterspielen will." Sein Ehrgeiz sei zugleich ein wesentlicher Grund für Alabas außergewöhnliche Karriere.

Hamann würde den Österreicher dennoch gerne wieder spielen sehen: "Ich würde ihn gerne nochmal sehen, am liebsten in der Bundesliga." Dass Alaba sich weiterhin fit hält, wertet er als Zeichen dafür, dass dieser sich ein Comeback auf hohem Niveau weiterhin zutraut.

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