Unverschuldetes Aus
Nach Crash: F1-Weltmeister fordert Hammer-Strafe
Lando Norris reist wütend und enttäuscht nach Malaysia. Beim Großen Preis von Baku verbremste sich Colapinto nach dem Safety-Car-Restart in der 36. Runde. Dabei krachte der Argentinier in seinen Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly, der danach den amtierenden Weltmeister Norris in die Streckenbegrenzung beförderte. Das Trio war somit draußen.
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Norris zeigte wenig Verständnis beim Interview nach dem Rennen: "Die FIA sollte strenger vorgehen und für solche Vorfälle Startverbote verhängen. Das ist leichtsinnig von den Leuten. Es kostet eine Menge Geld. Alle meine Teile sind jetzt Müll, also sollten die Leute für diese Art von Fahrweise gesperrt werden."
Norris: Einige Fahrer gehören nicht in die Formel 1
Er forderte: "Wenn man bei einem Neustart wie diesem einen Unfall verursacht, dann sollte man mindestens eine Rennsperre bekommen." Und legt noch nach: "Es gibt da einige Fahrer, die sollten einfach nicht in der Formel 1 sein."
Colapinto entschuldigte sich für seinen Fehler: "Es tut mir für alle leid. Es war ein riesiger Fehler. Die Bremsen haben blockiert und dann habe ich die Kontrolle verloren." Der Alpine-Pilot hat während des Rennens eine Zehn-Sekunden-Strafe erhalten. Da er das Rennen nicht beenden konnte, wurde der Argentinier von den Rennkommissaren mit einer Strafversetzung von fünf Plätzen für das nächste Rennen in einer Woche in Malaysia belegt.
Der viermalige Weltmeister Max Verstappen stellte sich hinter Colapinto und empfindet die Bestrafung als übertrieben. Er sagte: "Wenn der Fahrer, der den Unfall verursacht hat, versteht, was er getan hat, und sich entschuldigt, dann passieren solche Dinge eben. Wenn die Räder blockieren und man auf der Innenseite mit wenig Grip fährt, ist es bedauerlich, dass so viele Autos in den Unfall verwickelt wurden, aber so etwas kann passieren." Verstappen schloss ab: "Eine Rennsperre ist etwas übertrieben."
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