Millimeter-Krimi

Norris schockt den WM-Leader

Ein orangefarbener Formel-1-Wagen fährt mit Funkenflug durch eine Kurve auf der Rennstrecke.
© Getty Images
Der Weltmeister im McLaren war elf Tausendstel schneller als Antonelli.
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Madrid. McLaren-Pilot Lando Norris hat sich bei der Premiere der Formel 1 auf der neuen Rennstrecke in Madrid die Pole Position gesichert. Der Weltmeister fing im Qualifying am Samstag WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes noch um elf Tausendstelsekunden ab und geht beim Großen Preis von Spanien am Sonntag (15.00 Uhr/live ORF 1, RTL, Sky) damit vom ersten Startplatz ins Rennen. Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde Dritter vor dem Ferrari-Duo Lewis Hamilton und Charles Leclerc.

Mit seiner 19. Karriere-Pole und der dritten in den vergangenen vier Rennen hat Norris am Sonntag die Trümpfe auf dem "Madring" in der Hand. "Ich bin schockiert und ein bisschen überrascht. Das war eine der besten Runden, die ich jemals in meiner Karriere gefahren bin", sagte der Brite überglücklich. Für den Grand Prix sei er nun freilich in der besten Ausgangsposition. "Es ist schwer zu überholen, aber es ist möglich. Mit Kimi und Max habe ich zwei sehr schnelle Fahrer hinter mir. Es kann sehr viel passieren, es ist ein langes Rennen."

Mercedes zufrieden

Das Wichtigste sei aber, nicht in der Wand einzuschlagen. "Das wäre nicht gut für den Cost Cap (Kostenobergrenze, Anm.)." George Russell im zweiten Mercedes, in der WM-Gesamtwertung vor dem 14. Saisonrennen als Zweiter 66 Punkte hinter seinem italienischen Stallrivalen, kam nicht über Startplatz sechs hinaus. "Ich habe mich gut gefühlt und war schnell", sagte Russell mit Blick auf seine Trainingsbestzeit in der ersten Session am Freitag. "Aber dieses Gefühl ist einfach weg, und ich habe keine Ahnung, wo es ist."

Hohe Unfallgefahr

Auf dem engen Stadtkurs mit wenigen Auslaufzonen und der spektakulären Steilkurve "Monumental" am Messegelände der spanischen Hauptstadt ist die Gefahr für Unfälle besonders groß. Das Qualifying lief aber ohne Vorfälle ab, im Abschlusstraining zuvor waren Hamilton und Haas-Pilot Oliver Bearman gecrasht. Da es wenige lange Geraden gibt, sind Gelegenheiten für Überholmanöver zudem rar.

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