Garten-Hack

Skurril: Warum manche Leute Seife in den Garten legen

Bunte Blumen blühen in einem sonnigen Garten neben Holzbänken und grünen Sträuchern.
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Ein Stück Seife gehört normalerweise ins Badezimmer. Im Garten kann es aber ebenfalls zum Einsatz kommen. Manche Hobbygärtner:innen legen sie zwischen Pflanzen oder in Beete. Dahinter steckt ein einfacher Trick gegen ungebetene Besucher.
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Wer im Garten plötzlich ein Stück Seife zwischen den Pflanzen entdeckt, könnte sich zunächst fragen, was das soll. Tatsächlich wird Seife von manchen Gartenbesitzer:innen als Hausmittel gegen bestimmte Tiere eingesetzt.

Der Grund dafür ist vor allem der intensive Geruch. Einige stark parfümierte Seifen können Gerüche verbreiten, die bestimmte Tiere unangenehm finden. Besonders häufig wird der Trick gegen Rehe oder andere Wildtiere empfohlen, die sich gerne an jungen Pflanzen, Blumen oder Gemüse bedienen.

Wie soll das funktionieren?

Rosa Blüten und grüne Sträucher vor einer weißen Pergola im sonnigen Garten.
. © Getty Images

Die Idee dahinter ist simpel: Ein Stück stark duftende Seife wird beispielsweise in kleinere Stücke geschnitten und um die gefährdete Pflanzen platziert. Durch Regen und Feuchtigkeit wird der Duft nach und nach freigesetzt. Für manche Tiere kann der ungewohnte, intensive Geruch abschreckend wirken. Gerade Rehe verlassen sich bei der Nahrungssuche stark auf ihren Geruchssinn.

Wichtig ist allerdings: Das ist kein zuverlässiger Schutz und funktioniert nicht bei jedem Tier oder in jedem Garten gleich gut. Bei starkem Wilddruck reicht ein Stück Seife allein in der Regel nicht aus.

Warum gerade Seife?

Ein rosa Stück Seife liegt auf einer graublauen Oberfläche.
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Seife ist günstig, leicht erhältlich und lässt sich unkompliziert im Garten platzieren. Besonders häufig wird zu stark parfümierten Seifen geraten. Dabei sollte man allerdings nicht einfach irgendein Stück Seife ins Beet werfen. Inhaltsstoffe und Duftstoffe können in den Boden gelangen und sind nicht automatisch für Pflanzen oder die Umwelt unproblematisch.

Wer den Trick ausprobieren möchte, sollte deshalb darauf achten, keine Seife direkt auf die Pflanzen oder in den Boden zu reiben. Besser ist es, sie in einem kleinen Netz oder Stoffbeutel aufzuhängen – etwa an einem Ast oder einem Pfosten in der Nähe der gefährdeten Pflanzen.

Achtung bei Haustieren

Wer Seife als Geruchsbarriere im Garten verwendet, sollte außerdem darauf achten, dass Hunde oder andere Haustiere nicht daran knabbern können. Auch wenn normale Seife nicht automatisch hochgiftig ist, ist sie nicht als Tierfutter gedacht und kann bei Aufnahme Beschwerden verursachen.

Der Seifen-Trick für den Garten

Ein Stück Seife im Garten ist also vor allem ein altes Hausmittel gegen bestimmte unerwünschte Besucher. Der Duft soll Tiere abschrecken, die Pflanzen anknabbern würden. Einen wissenschaftlich zuverlässig belegten Rundumschutz sollte man darin allerdings nicht sehen.

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