Verlagerung
Stau-Sommer: DAS war heuer anders
Der Reiseverkehr im Sommer 2026 hat sich auf Österreichs Straßen spürbar verändert. Laut der aktuellen Staustatistik des ÖAMTC wurden während der Ferienzeit insgesamt 334 Staus mit mehr als 1,5 Kilometern Länge oder mindestens 15 Minuten Verzögerung registriert. Das sind knapp zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Kolonnen fielen kürzer aus: Kein Stau war heuer länger als 15 Kilometer.
Auch interessant
Ein Grund für die Entlastung an den klassischen Reisetagen ist die zunehmende Verlagerung auf die Wochentage. Immer mehr Urlauber fahren bereits unter der Woche los. An manchen Donnerstagen war das Verkehrsaufkommen auf den Transitrouten laut ÖAMTC bereits ähnlich hoch wie an traditionellen Reisesamstagen.
Tirol ist Hotspot
Bei den Bundesländern bleibt Tirol der Stau-Hotspot. 28,1 Prozent aller registrierten Staus entfielen auf das Bundesland, gefolgt von Kärnten mit 18,9 Prozent und Salzburg mit 18,3 Prozent. Die meistbelastete Strecke war die Tauernautobahn A10, auf die 18,3 Prozent der Staus entfielen. Dahinter folgten die Fernpassstraße B179, die A2 und die Karawankenautobahn A11.
Besonders auffällig war der Karawankentunnel: Dort kam der Verkehr insgesamt 35-mal zum Erliegen. Als häufigste Ursache nannte der ÖAMTC Verkehrsüberlastung, die für 43,4 Prozent der Staus verantwortlich war. Unfälle machten 21 Prozent aus. Deutlich zugenommen haben zudem Wartezeiten an Grenzen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden