Frühwarnsystem

Tiergarten hilft bei Entwicklung von Eisbären-KI

Ein Eisbär schüttelt seinen Kopf im Wasser, Wasser spritzt in alle Richtungen.
© DANIEL ZUPANC
Ein Eisbär aus Schönbrunn hilft dabei, eine neue KI für die Arktis zu trainieren. Das geplante Frühwarnsystem soll gefährliche Begegnungen zwischen Menschen und Eisbären verhindern.
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Ein neues KI-System namens "Bear-vision" soll Eisbären frühzeitig erkennen, noch bevor diese in die Nähe von Menschen gelangen. Das Frühwarnsystem wurde von der Artenschutzorganisation Polar Bears International (PBI) entwickelt. Nun beteiligt sich auch der Tiergarten Schönbrunn an dem internationalen Forschungsprojekt, wie der Zoo am Montag in einer Aussendung mitteilte.

"Durch den Klimawandel schwindet das arktische Meereis. Eisbären verbringen immer mehr Zeit an Land, wodurch die Mensch-Tier-Konflikte zunehmen können. Werden die Tiere frühzeitig erkannt, lassen sich gefährliche Situationen vermeiden. Das schützt nicht nur Menschen, sondern kann auch verhindern, dass Eisbären bei Konflikten verletzt oder getötet werden", erklärte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.

Ein Eisbär schwimmt unter Wasser, umgeben von Felsen.
Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich an internationalem Forschungsprojekt. © DANIEL ZUPANC

Die Artenschutzorganisation PBI benötigt für die Entwicklung des KI-Systems "Bear-vision" umfangreiches Videomaterial. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Videoaufnahmen in Schönbrunn gesammelt und der PBI zur Verfügung gestellt. Gesammelt werden Aufnahmen eines Eisbären-Männchens unter verschiedenen Wetter- und Lichtbedingungen. Die Technologie soll Eisbären dann anhand von Videobildern automatisch erkennen.

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