Hammer Investition

US-Riese plant den größten Stromspeicher des Landes

Viele weiße Batterie-Container stehen in Reihen auf einem freien Gelände in Staßfurt.
© APA/dpa/Klaus-Dietmar Gabbert
Hammer in Molln (OÖ): Der internationale US-Großinvestor ContourGlobal will im Bezirk Kirchdorf ein riesiges Energie-Projekt aus dem Boden stampfen.
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Die Pläne sorgen für Aufregung: Es geht um den größten Batteriespeicher Österreichs mit einer gewaltigen Leistung von 300 Megawatt.

Auf einer Fläche von drei Fußballfeldern (drei Hektar) sollen die Riesen-Batterien entstehen. Sie können stolze 1.200 Megawattstunden Strom speichern.

Mega-Projekt wird mehr als 200 Millionen kosten

Standort soll ein Grundstück des örtlichen Bauunternehmers Kurt Bernegger sein, der sich vor Jahren einen Netzzugang für die oberste Netzebene 1 sicherte. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten".

Der Netzzugang wäre laut Zeitung Mitte des Jahres abgelaufen. Mit dem erst im Februar gegründeten Österreich-Ableger ContourGlobal BESS Molln GmbH fand Bernegger damit rechtzeitig einen Partner, der genau einen solchen Zugang suchte, und stellte seinen Grund zur Verfügung. Geschäftsführer Bernhard Haider bestätigte im Bericht ein derartiges Bauvorhaben. In den kommenden vier Wochen sollen dann auch die erforderlichen Genehmigungen erteilt werden.

Das Projekt in Molln soll 300 Megawatt Leistung und eine Kapazität von 1.200 Megawattstunden bringen. Die Großbatteriespeicher würden helfen, überschüssigen Strom, der zum Beispiel mittags durch PV-Anlagen erzeugt wird, zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis sei laut OÖN das Geschäftsmodell dahinter.

Die Kosten für das Projekt auf drei Hektar in Molln wurden nicht bekannt gegeben. Branchenkenner schätzen laut Zeitung aber, dass die Gesamtkosten 200 Millionen Euro deutlich überschreiten könnten.

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