Testphase

VR-Brille im Hospiz: Ein letztes Mal ans Meer reisen

VR-Brille
© Rotes Kreuz
Letze Wünsche haben oft mit Lieblingsmenschen und Lieblingsplätzen zu tun.
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Noch einmal nach Kroatien reisen, wo er viele Jahre seinen Urlaub verbracht hatte: Für einen Gast im Tageshospiz Vöcklabruck wurde dieser Wunsch mithilfe einer VR-Brille auf besondere Weise Wirklichkeit. Gemeinsam mit Projektpartnern ermöglicht das OÖ. Rote Kreuz schwerkranken Menschen virtuelle Ausflüge an vertraute und neue Orte. Bis Ende des Jahres testen freiwillige Hospizmitarbeitende die Technologie in den St. Barbara Hospizen in Linz, Ried und Vöcklabruck.

Erinnerungen teilen

Den Lieblingsort am Gmundner Stadtplatz besuchen oder das Rauschen der Meereswellen genießen: Was für viele selbstverständlich ist, bleibt schwerkranken Menschen oft verwehrt. Mit den VR-Brillen können Hospizgäste virtuell an Orte reisen, die sie aus eigener Kraft nicht mehr erreichen können. Ähnlich wie beim gemeinsamen Durchblättern eines Fotoalbums sollen die Bilder Erinnerungen wachrufen und zum Erzählen einladen. "Am Ende des Lebens sind es oft die kleinen Momente, die besonders wertvoll sind. Mit den VR-Brillen möchten wir Menschen ermöglichen, vertraute Orte noch einmal zu erleben, Erinnerungen zu teilen und gemeinsam mit ihren Angehörigen besondere Augenblicke zu verbringen", sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.

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