Achtung!

Wenn Ihr Regenschirm ständig kaputtgeht, dann machen Sie DAS falsch

Mehrere geöffnete Regenschirme trocknen auf einer Holzterrasse nach dem Regen.
© Getty Images
Nach einem kräftigen Regenguss möchte man im Zuhause nur noch schnell aus den nassen Kleidern schlüpfen und stellt den triefenden Schirm aufgespannt im Vorzimmer ab. Doch genau dieser scheinbar logische Handgriff kann die Lebensdauer Ihres treuen Begleiters drastisch verkürzen und den Stoff dauerhaft ruinieren.
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Sobald das Wetter ungemütlich wird, sieht man sie überall: In Hauseingängen, Büros und gemütlichen Cafés reihen sich klitschnasse, weit aufgespannte Regenschirme aneinander. Viele Menschen glauben fest daran, dass die maximale Ausbreitung des Stoffes die beste und schnellste Methode ist, um Feuchtigkeit loszuwerden. In der Realität schaden Sie dem Material damit jedoch massiv. Wenn ein Schirm über Stunden hinweg in der maximalen Dehnung verbleibt, verzieht sich mit der Zeit die gesamte Konstruktion, das Gewebe leiert aus und verliert an Stabilität.

Warum die halbe Öffnung die Rettung ist

Sowohl bei handlichen Taschenschirmen als auch bei klassischen Stockschirmen gibt es eine einfache, aber effektive goldene Regel für die richtige Trocknung. Der Schirm sollte nach der Benutzung lediglich halb aufgespannt aufgestellt werden. In dieser entspannten Position kann die Luft optimal zwischen den einzelnen Stoffbahnen zirkulieren, ohne dass die empfindlichen Fasern des Bezugs einer extremen Zugkraft ausgesetzt sind. So verhindern Sie, dass das Gewebe ausleiert, und sorgen dafür, dass die Spannkraft des Schirms über Jahre hinweg erhalten bleibt.

Gefahren bei falscher Lagerung im nassen Zustand

Drei Regenschirme trocknen bei weichem Licht vor einem Fenster mit Stadtblick.
Drei Regenschirme trocknen bei weichem Licht vor einem Fenster mit Stadtblick. © Getty Images

Wer seinen nassen Regenschirm aus Bequemlichkeit einfach im fest zusammengefalteten Zustand in der Ecke stehen lässt, riskiert ebenfalls irreparable Schäden. Die Feuchtigkeit kann in den engen Zwischenräumen nicht entweichen, was rasch zu folgenden Problemen führt:

  • Unschöne, dauerhafte Knitterfalten im Material
  • Kleine Risse und Defekte in der empfindlichen Stoffstruktur
  • Unangenehme Geruchsbildung durch stehendes Wasser
  • Schimmelbildung auf dem feuchten Gewebe
  • Rostbildung an den feinen Metallstreben des Gestells

Die Sonderregel für automatische Stockschirme

Nicht jeder Schirm lässt sich manuell auf eine halbe Öffnung einstellen, besonders Modelle mit einem automatischen Federmechanismus bereiten hier oft Kopfzerbrechen. Sollte Ihr Stockschirm über eine solche Automatik verfügen, gibt es eine spezielle Methode, wie Sie ihn schonend trocken bekommen. Lassen Sie den Schirm in diesem Fall im geschlossenen Zustand trocknen, aber binden Sie ihn keinesfalls mit dem integrierten Band zusammen.

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