Überblick

Wer Kürbis schält, macht es vielleicht völlig unnötig

Geschältes Kürbisstück auf einem Holzbrett, daneben liegt ein Küchenmesser.
© Getty Images
Kürbis ist das Herbstgemüse schlechthin. Doch bevor er im Ofen, im Curry oder in der Suppe landet, stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Muss die Schale eigentlich runter?
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Kürbis schneiden, Kerne entfernen und dann erst einmal zum Schäler greifen? Das ist bei vielen Sorten gar nicht nötig. Einige Kürbisse haben eine so dünne und essbare Schale, dass man sich das mühsame Schälen komplett sparen kann. Bei anderen wird die Schale auch nach dem Garen zäh und sollte besser entfernt werden.

Hokkaido: Schäler kann in der Schublade bleiben

Aufgeschnittener Hokkaido-Kürbis mit Kernen, Messer und Rosmarin auf einem Holzbrett.
Sliced hokkaido pumpkin on a wooden board © Getty Images/iStockphoto

Der Hokkaido-Kürbis ist der Klassiker für alle, die keine Lust auf Schälen haben. Seine Schale ist essbar und wird beim Kochen, Backen oder Rösten weich. Deshalb kann sie problemlos mitgegessen werden. Einfach den Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne entfernen und anschließend weiterverarbeiten. Besonders praktisch ist das bei Kürbissuppe: Schale dranlassen, alles gemeinsam kochen und anschließend pürieren.

Butternut: Die Schale ist essbar, aber hart

Person schneidet einen Butternutkürbis auf einem Holzbrett mit einem Küchenmesser.
Woman hand holding kitchen knife and peeling butternut squash on cutting wooden board, Homemade cooking © Getty Images

Beim Butternut-Kürbis sieht die Sache etwas anders aus. Auch seine Schale kann grundsätzlich gegessen werden. Allerdings ist sie deutlich härter und wird nicht bei jeder Zubereitungsart angenehm weich. Für eine Suppe oder ein Püree kann man sie theoretisch mitkochen. Wer besonders cremige Ergebnisse möchte, ist aber meistens besser beraten, den Butternut zu schälen. Beim Rösten gilt ebenfalls: Wer die Schale nicht mag, sollte sie entfernen.

Muskatkürbis: Lieber schälen

Muskatkürbis mit aufgeschnittenen Stücken und sichtbaren Kernen auf weißem Hintergrund.
Nutmeg pumpkin isolated on white background © Getty Images

Der Muskatkürbis gehört zu den großen Kürbissorten und hat eine vergleichsweise dicke, feste Schale. Hier lohnt sich der Schäler beziehungsweise ein scharfes Messer. Die Schale wird beim Garen nicht so angenehm weich wie beispielsweise beim Hokkaido. Dafür lässt sich das Fruchtfleisch vielseitig verwenden, etwa für Suppen, Pürees, Currys oder Kürbisgnocchi.

Spaghettikürbis: Schale bleibt dran

Viele gelb-grün gestreifte Spaghettikürbisse liegen dicht beieinander.
Spaghettikürbis © Getty Images

Beim Spaghettikürbis wird überhaupt nicht versucht, die Schale vor dem Garen zu entfernen.Der Kürbis wird normalerweise halbiert und mit der Schale gegart. Anschließend lässt sich das fadenförmige Fruchtfleisch mit einer Gabel herauslösen.

Die Schale selbst wird nicht mitgegessen.

Acorn Squash: Schale kann mitgegessen werden

Ein Eichelkürbis liegt auf einem Holzbrett, daneben liegen zwei Messer.
Acorn Squash © Getty Images/fStop

Auch beim Acorn Squash bzw. Eichelkürbis ist die Schale grundsätzlich essbar und wird beim Garen weich. Gerade wenn die Kürbishälften im Ofen geröstet werden, kann sie einfach dranbleiben. Sie wird allerdings nicht von allen als angenehm empfunden, hier entscheidet also der persönliche Geschmack.

Und was ist mit Riesenkürbissen?

Verschiedene Kürbisse liegen auf Strohballen und vor einem alten Holzwagen im Herbstdekor.
Various types of pumpkins at autumn farmers market © Getty Images

Bei großen Kürbissorten ist die Schale meist sehr fest und hart. Sie wird in der Küche deshalb normalerweise entfernt.

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