"taz"-Chefredakteurin: Blatt nach links rücken
Sie arbeitete bisher als Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen in Berlin und versteht sich selbst als "linke Feministin". "Ich bin mit 42 Jahren bei meiner großen Liebe angekommen. Aber ich will sie wieder weiter links positionieren." Dafür habe sie bewusst den "Sprung raus aus der gut bezahlten Mainstream-Hängematte" gewagt.
Um Auflageverlusten gegenzusteuern, setzt Pohl auf die Verbindung zwischen gedruckter "taz" und dem Internet-Auftritt des Blatts. Da stecke "unglaubliches Potenzial", das bisher nicht genutzt worden sei.
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