Lage am US-Arbeitsmarkt trübt sich überraschend ein
In der Woche nach Ostern meldeten sich 484.000 Menschen erstmals arbeitslos, so das Arbeitsministeriums. Das sind 24.000 mehr als in der Vorwoche. Der Anstieg ist damit so groß wie seit zwei Monaten nicht mehr. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang der Erstanträge auf 440.000 gerechnet.
Nach Angaben des Arbeitsministeriums ist der Anstieg aber nicht auf eine Abkühlung der Wirtschaft zurückzuführen, sondern mit Verwaltungsabläufen zu begründen.
"Ich denke nicht, dass es derzeit viele Entlassungen gibt", sagte ein Sprecher. Analysten zeigten sich skeptisch: Damit werde eine Verbesserung am Arbeitsmarkt infrage gestellt, sagte Joseph Trevisani von FX Solutions. "Das ist eine ernsthafte Belastung für das künftige Wirtschaftswachstum."
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