Aufsichtsratsjobs in Staatsfirmen
DIESE Ex-Politiker cashen bei Putin ab
© OE24
Wien. Deutschland hat Gerhard Schröder, der für Gazprom lobbyiert. Österreich hat gleich „drei Schröders“. Ex-Politiker, die im Sold russischer Staatsfirmen stehen und Stimmung für Putin machen:
Lukrative Posten – Empathie für Putin
- Ex-SP-Kanzler Christian Kern ist seit Juli 2019 Aufsichtsrat der Staatsbahn RŽD. Der Ex-ÖBB-Chef kehrt zwar ins Eisenbahnmetier zurück, die Motivation der Russen ist wohl eine andere. Man suchte einen Lobbyisten: So trat Kern im ORF am Sonntag nachdrücklich dafür ein, gegenüber Putin „Empathie zu zeigen“ und „eine Konfrontation zu vermeiden“. Die Annexion der Krim spielte er herunter.
- Wolfgang Schüssel ist im Board des Lukoil-Konzerns. Am Ex-VP-Kanzler sieht man, dass solche Jobs lukrativ sind: Bei RWE verdiente er 120.000 Euro im Jahr. Doch zurück zu Lukoil: Schüssel lobte kürzlich in einer ORF-Reportage die „besonders talentierte russische Bevölkerung“.
Bis zu 500.000 Euro im Jahr
- Karin Kneissl sorgte für Furore, als sie bei ihrer Hochzeit vor Putin einen Knicks machte – just als die EU Sanktionen gegen Putin verhängte. Seit Sommer ist die Ex-Außenministerin Aufsichtsrätin beim Energiekonzern Rosneft. Rosneft lässt sich das was kosten: Aufsichtsräte verdienen laut russischen Medienberichten bis zu 500.000 Euro im Jahr …
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden