Strafen

Wo der Urlaub teuer werden kann

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Im Urlaub gilt im Auto: Andere Länder, andere Sitten. Einige Länder haben die Verkehrsstrafen drastisch erhöht.

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Wenn Sie mit dem Auro verreisen möchten, sollten Sie sich vor Urlaubsantritt über die Verkehrsbestimmungen Ihres Urlaubslandes informieren. Einige europäische Länder haben Ihre Verkehrsstrafen drastisch erhöht.

Spanien
In Spanien gibt es seit Dezember 2007 neue Regelungen. Die Strafen für Geschwindigkeitsdelikte wurden drakonisch erhöht. Bei einer Überschreitung von 30 km/h droht eine Geldstrafe von bis zu 600 Euro. Wer mit 200 km/h auf der Autobahn erwischt wird, muss sogar mit einer Gefängnisstrafe rechnen, da dies als Straftat eingestuft wird.

Niederlande
Anfang April wurden auch in den Niederlanden die Strafen erhöht. Wer sich nicht anschnallt und erwischt wird, muss 90 Euro Strafe zahlen. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung kostet 150 Euro.

Slowenien
Auch in Slowenien wurden die Strafen erhöht. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung kostet 120 Euro. Bei geschwindigkeitsüberschreitungen auf Autobahnen von mehr als 50 km/h muss man mit einer Strafe von mindestens 300 Euro rechnen. Bei Promillewerten zwischen 0,8 und 1,1 zahlt man 570 Euro. Fahren ohne Abblendlicht kostet 40 Euro.

Strafen reisen nach
Wer glaubt, einen Strafzettel aus dem Ausland ignorieren zu können, irrt: Nicht bezahlte Strafen für Verkehrssünden, die nach dem 1.3.2008 begangen wurden, können von den österreichischen Behörden zwangsweise eingetrieben werden.

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