Berthold legt los

Im ÖSV-Herrenteam wird alles neu

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© GEPA

Nächste Woche wird Neo-Herrenchef Berthold sein Betreuer-Team präsentieren.

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Die erste gute Nachricht für Berthold gab’s Anfang der Woche: Michael Walchhofer (34), Sieger von 11 Weltcup-Abfahrten und Weltmeister 2003, wird seine Karriere zumindest bis zur WM 2011 in Garmisch fortsetzen (ÖSTERREICH berichtete). Der Speed-Spezialist: „Es juckt mich schon wieder, mit der Vorbereitung zu beginnen.“

Was passiert mit Evers?
Das muss aber nicht bedeuten, dass auch Walchhofers Lieblingstrainer Andreas Evers ÖSV-Abfahrts-Coach bleibt. Im Gespräch mit ÖSTERREICH gab sich Evers zurückhaltend: „Im Moment habe ich keinen Vertrag mit dem ÖSV.“ Er wartet ab, „wen Berthold für welche Gruppe einteilt.“

Abfahrts-Truppe
Fest steht: Berthold wird wieder eine Abfahrts-Spezial-Gruppe installieren, und: Er wird dem Nachwuchs besonderes Augenmerk schenken: „Dazu muss man alle Kräfte mobilisieren.“ Mögliche Variante: Evers, der schon als Europa­cup-Trainer und später als „der Mann für Hermann Maier“ gute Arbeit geleistet hat, könnte als Verbindungsmann zwischen Nachwuchs und Weltcup eingesetzt werden.

Letzte Gespräche
Inzwischen hat Berthold mit allen Läufern und Trainern gesprochen. Donnerstag schaut der Vorarlberger noch einmal beim FIS-Slalom am Hochkar vorbei, nächste Woche wird er sein Betreuer-Team präsentieren.

Strukturreform
Schon in vier Wochen starten die ÖSV-Herren in die Vorbereitung auf die WM-Saison 2010/11. Auch hier will Berthold neue Wege gehen. „Mathias hat völlige Handlungsfreiheit und meine volle Unterstützung“, erklärt ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel. Berthold soll auch genügend Zeit bekommen. Langfristiges Ziel ist die WM 2013 in Schladming. Bis dahin soll auch Schröcksnadels Strukur-Reform greifen. Dabei dürfte auch der nach der historischen Olympia-Pleite gefeuerte Herren-Chef Toni Giger eine Rolle spielen.

Schröcksnadel: "Gebt Hermann Maier Zeit"

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