Nichts geht mehr

10 Stunden kein Netz! Warum DIESE deutsche Insel digital abgeschottet wird

Bunte Häuser am Hafen von Helgoland, davor Boote im Wasser und ein Holzsteg.
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Kein Festnetz, Mobilfunk und Kartenzahlung: Helgoland droht der Digital-Blackout.
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Die Nordseeinsel Helgoland steht vor einer gewaltigen Zitterpartie! Eigentlich sollten entscheidende Arbeiten am zentralen Seekabel vor St. Peter-Ording durchgeführt werden. Doch heftiger Westwind und zu hoher Wellengang machten den Netzbetreibern im letzten Moment einen Strich durch die Rechnung – die Aktion musste abgeblasen werden.

Extrem-Wetter stoppt heikle Reparatur

Aussicht auf Helgoland mit bunten Häusern, Hafen, Hotels und einem Sendemast am Meer.
© Getty Images

Die Arbeiten am Meeresgrund sind hochkomplex und extrem gefährlich. Um die Kabeltrasse vor der Küste neu zu verbinden, müssen Spezialschiffe Millimeterarbeit leisten. Bei den aktuellen Nordsee-Wellen ist an ein sicheres Manövrieren der schweren Geräte jedoch nicht zu denken.

Die Absage bringt den gesamten Zeitplan durcheinander. Denn für die Dauer der eigentlichen Arbeiten muss die Insel komplett vom Festlandstrom getrennt und stattdessen mit Notstrom-Dieselaggregaten versorgt werden.

10 Stunden ohne Festnetz, Mobilfunk & Kartenzahlung

Sobald der Einsatz nachgeholt wird, droht der Insel der digitale Stillstand: Für rund zehn Stunden werden Internet, Mobilfunk und Festnetz auf ganz Helgoland komplett tot sein! Sogar das bargeldlose Bezahlen in Geschäften und Restaurants bricht dann zusammen. Lediglich Notrufe bleiben über eigene Notnetzwerke aufrecht.

Durch die wetterbedingte Verschiebung bleibt Helgoland vorerst zwar online – wann der heikle Zwangsoffline-Termin nachgeholt wird, steht wegen der unberechenbaren Nordsee aber noch völlig in den Sternen.

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