In seinen neuen Memoiren "Swan Song: Diana, My Sister" erhebt Charles Spencer (62) schwere Anschuldigungen gegen den heutigen König Charles (77). Kurz nach dem Unfalltod der Mutter seiner Söhne soll der damalige Thronfolger während einer lautstarken Auseinandersetzung am Telefon eine verstörende Äußerung getätigt haben. Laut einem Vorabbericht der britischen "Daily Mail" soll er wörtlich behauptet haben: "Sei versichert, wir werden sie schon bald vergessen."
Auch interessant
Streit um den Trauerzug
Die hitzige Auseinandersetzung ereignete sich in den Tagen zwischen dem Ableben am 31. August 1997 und der Beerdigung am 6. September. Anlass des Konflikts war die offizielle Rollenverteilung während der Trauerfeierlichkeiten in der britischen Hauptstadt. Spencer sprach sich vehement dagegen aus, die beiden minderjährigen Söhne der Verstorbenen einer solchen extremen öffentlichen Belastung auszusetzen.
Im Zentrum der Debatte standen die beiden trauernden Prinzen:
- Prinz William im damaligen Alter von 15 Jahren
- Prinz Harry im damaligen Alter von 12 Jahren
- Der mehrstündige Gang hinter dem Sarg durch ganz London
Eklat während hitzigem Telefonat
Nachdem Spencer seine Bedenken an einen Mitarbeiter des Palastes übermittelt hatte, folgte ein direkter Anruf von Charles. Dieser verwies zur Rechtfertigung darauf, dass er nach dem Tod seines Großonkels Lord Mountbatten (†79) ebenfalls hinter dessen Sarg gelaufen sei. Dianas Bruder hielt dem jedoch entgegen, dass der Thronfolger zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Jahre alt gewesen war.
Verletzende Worte bis heute
Im weiteren Verlauf des Gesprächs eskalierte die Situation, bis der Thronfolger schließlich den folgenschweren Satz aussprach. Spencer wertet die Äußerung in seinen Erinnerungen als deutliches Zeichen damaliger Missgunst gegenüber Prinzessin Diana (†36) und als völliges Unverständnis für die weltweite Trauer. Sprachlos vor Entsetzen entgegnete er damals lediglich: "Ich kann nicht glauben, dass du das gerade gesagt hast", und beendete das Telefonat umgehend.
Mittlerweile gibt es ein Statement von Seiten des Palastes: "Auch wenn wir uns grundsätzlich nicht zu Büchern äußern, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz brüderlicher Trauer die Vernunft trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung auf eine Weise verfälschen kann, die anderen nicht bewusst ist – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust."
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden