Ernährung

Diese Lebensmittel lassen Sie langfristig jünger aussehen

Obst, Gemüse, Brot und Öl in wiederverwendbaren Beuteln auf einer grauen Oberfläche.
© Getty Images
Falten wegessen? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber bestimmte Lebensmittel liefern genau jene Nährstoffe, die Haut, Kollagenbildung und Zellschutz unterstützen und damit langfristig zu einem gesunden, frischen Hautbild beitragen können.
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Schönheitsroutine im Badezimmer, Sonnenschutz, ausreichend Schlaf – und was auf dem Teller liegt? Auch Ernährung spielt eine Rolle für unsere Haut. Denn Hautalterung wird nicht nur durch die Gene bestimmt. UV-Strahlung, Rauchen, Stress und Ernährung beeinflussen ebenfalls, wie sich die Haut im Laufe der Jahre verändert.

Die gute Nachricht: Dafür braucht es keine exotischen Superfoods. Einige ziemlich alltägliche Lebensmittel liefern Antioxidantien, Vitamin C, Vitamin E, gesunde Fette und andere Nährstoffe, die die Haut unterstützen können.

1. Beeren: kleine Früchte, viele Antioxidantien

Verschiedene frische Beeren wie Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren liegen gemischt zusammen.
Beeren-Mix © Getty Images

Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Co. sind reich an Polyphenolen und anderen antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffen. Antioxidantien helfen dabei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Besonders praktisch: Beeren lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren, etwa ins Frühstück, Joghurt oder als Snack.

2. Paprika und Co.: Vitamin C für Kollagen

Zwei Hände halten eine aufgeschnittene rote Paprika über einem Küchentisch.
Paprika © Getty Images/500px

Vitamin C ist für die Haut besonders interessant, denn der Körper benötigt es unter anderem für die Kollagenbildung. Kollagen ist ein wichtiges Strukturprotein der Haut und trägt zu ihrer Festigkeit bei. Besonders viel Vitamin C steckt etwa in roter Paprika, Kiwi, Orangen, Erdbeeren und Brokkoli. Und noch ein Grund, das Gemüse regelmäßig auf den Teller zu bringen: Vitamin C wirkt gleichzeitig als Antioxidans.

3. Nüsse: gesunde Fette für die Haut

Verschiedene Nüsse wie Mandeln, Cashews, Walnüsse und Pistazien auf grünem Hintergrund verteilt.
Nüsse © Getty Images

Mandeln, Walnüsse und andere Nüsse liefern ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und weitere Mikronährstoffe. Vitamin E gehört zu den fettlöslichen Antioxidantien und hilft, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Eine kleine Handvoll Nüsse am Tag kann deshalb eine einfache Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung sein.

4. Avocado: Fett, aber das richtige

Mehrere reife Avocados, eine davon halbiert, auf dunkelgrünem Untergrund.
Reife Avocado © Getty Images

Avocado liefert einfach ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E und weitere Nährstoffe. Gesunde Fette sind nicht nur für den allgemeinen Stoffwechsel wichtig, sondern unterstützen auch die normale Funktion der Hautbarriere. Ob auf Vollkornbrot, im Salat oder als Guacamole: Avocado ist damit mehr als nur ein Instagram-Frühstück.

5. Fettreicher Fisch: Omega-3 für die Haut

Zwei rohe Lachsfilets in einer Grillpfanne, umgeben von Kräutern, Zitrone, Chili, Pilzen und Öl.
Lachs in der Pfanne © Getty Images

Lachs, Sardinen, Makrele und Hering liefern Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind wichtige Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung. Gleichzeitig enthalten fettreiche Fische hochwertiges Eiweiß und – je nach Sorte – Vitamin D und weitere Nährstoffe. Wer keinen Fisch isst, kann Omega-3-Fettsäuren unter anderem über Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse aufnehmen – wobei pflanzliches ALA im Körper nur begrenzt in die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt wird.

6. Tomaten: Lycopin für den Zellschutz

Schüssel mit gehackten Tomaten, daneben Tomaten am Strauch und weitere Tomatenprodukte.
Tomaten aus der Dose © Getty Images

Tomaten enthalten Lycopin, ein Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Interessant: Lycopin wird aus verarbeiteten Tomaten wie Tomatenmark oder passierten Tomaten teilweise besser aufgenommen als aus rohen Tomaten. Etwas Öl dazu kann die Aufnahme zusätzlich begünstigen. Natürlich ersetzt Tomatensauce trotzdem keinen Sonnenschutz, auch wenn sie leckerer ist.

7. Grünes Gemüse: Vitamine auf dem Teller

Verschiedene grüne Gemüsesorten und ein Schüssel mit geschnittenem Gemüse auf einem Holztisch.
Grünes Gemüse © Getty Images

Spinat, Grünkohl, Brokkoli und anderes grünes Gemüse liefern eine ganze Reihe an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Gerade eine Ernährung, die viel unterschiedliches Gemüse und Obst enthält, bringt zahlreiche antioxidativ wirksame Pflanzenstoffe zusammen. Das ist deutlich sinnvoller, als sich auf ein einzelnes "Anti-Aging-Food" zu verlassen.

8. Hülsenfrüchte: Eiweiß für die Hautstruktur

Frau füllt Kichererbsen aus Stoffbeutel in ein Glas, daneben weitere Gläser mit Lebensmitteln.
Kichererbsen © Getty Images

Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Co. werden beim Thema Haut gerne vergessen. Dabei liefern Hülsenfrüchte pflanzliches Eiweiß, außerdem Ballaststoffe, Mineralstoffe und weitere Mikronährstoffe. Da Kollagen ein Protein ist, braucht der Körper grundsätzlich ausreichend Eiweiß, um körpereigene Proteine aufzubauen und Gewebe zu erhalten.

Das wichtigste Anti-Aging-Food ist eigentlich eine Ernährungsweise

Das Versprechen "Iss Lebensmittel X und du siehst zehn Jahre jünger aus" klingt zwar gut, ist aber wissenschaftlich nicht seriös. Kein einzelnes Lebensmittel hält die Haut jung. Entscheidend ist vielmehr die gesamte Ernährung, kombiniert mit ausreichend Schlaf, Bewegung und vor allem konsequentem Sonnenschutz.

Wer regelmäßig Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie geeignete Eiweißquellen isst und stark verarbeitete Lebensmittel, übermäßigen Zucker und Alkohol nicht zum Mittelpunkt der Ernährung macht, schafft eine gute Basis.

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