Sie landet im Spital

Frau nach Rosen-Geschenk mit Quecksilber vergiftet

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Ein riesiges Rosen-Herz sollte eigentlich für Versöhnung sorgen. Doch beim Auspacken der Lieferung wurde einer 28-Jährigen plötzlich schwindelig und übel. Kurz darauf entdeckten Einsatzkräfte Quecksilber in der Lieferung.
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Lenas Ehemann hatte den großen Rosenstrauß für rund 150 Euro über TikTok bestellt. Insgesamt sollte das Bouquet aus 20 weißen und rund 81 roten Rosen bestehen.

Als Lena und eine Freundin die Lieferung entgegennahmen und auspackten, tropfte Flüssigkeit aus der Verpackung. Beide Frauen alarmierten den Notruf und wurden in eine Klinik gebracht.

Lena berichtete später auf Instagram, dass man versucht habe, sie mit Quecksilber zu vergiften. Ein Laborfahrzeug habe den Stoff laut ihrer Darstellung bestätigt.

Polizei ermittelt gegen Unbekannt

Nach dem Vorfall rückten Feuerwehr, Polizei und Spezialkräfte an. Die betroffene Wohnung und der Hausflur wurden abgesperrt. Am Samstag konnte das Gebäude wieder freigegeben werden, Lenas Wohnung darf allerdings eine Woche lang nicht betreten werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Stoffen und wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt.

"In der Lieferung wurde das Quecksilber entdeckt", teilte die Polizei mit. Wie der Stoff in die Lieferung gelangte und woher die Blumen stammen, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Rätsel um die Rosen

Besonders rätselhaft ist für die Familie, wie das Quecksilber in die Lieferung gelangen konnte. Sie hatte nach eigenen Angaben bereits mehrfach bei demselben Händler bestellt – bislang ohne Probleme.

Lena selbst will dem Blumenhändler keine Schuld geben. "Der Händler steht unter Schock, er ist ein guter Mensch", sagte sie zu der deutschen BILD Zeitung.

Inzwischen konnte die 28-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Wie das giftige Schwermetall in die Rosenlieferung gelangte, ist weiterhin unklar. Quecksilberhaltige Pflanzenschutzmittel sind in der EU bereits seit Jahrzehnten verboten.

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