Batterien

Speicher könnten PV-Boom auslösen

Mähdrescher fährt zwischen bewachsenen Feldern und großen Reihen von Solarpanels bei sonnigem Wetter.
© Wien Energie GmbH
Batteriespeicher-Ausbau spart Milliarden an Netzinvestitionen, zeigt eine neue deutsche Studie.
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Mit Hilfe von Batteriespeichern könnten die Stromnetze in Deutschland laut einer Studie deutlich mehr Solarenergie aufnehmen als bisher angenommen. Intelligent gesteuerte Speicher an Umspannwerken könnten demnach an mehr als 1.300 ländlichen Standorten den Anschluss von insgesamt rund 150 Gigawatt zusätzlicher Photovoltaikleistung ermöglichen. Dies wäre mehr als die bisher in Deutschland installierte PV-Leistung, die bei 130 Gigawatt liegt.

Die Studie wurde vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) erstellt. Auftraggeber war der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW).

Transformatorleistung lässt sich besser nutzen

Grundidee ist, dass Großbatteriespeicher Solarstromspitzen aufnehmen und erst später an den Trafo abgeben. "Damit lässt sich vorhandene Transformatorleistung zeitlich wesentlich besser nutzen", so der BSW. Umspannwerke würden mit Hilfe der Batteriespeicher entlastet. Im Jahresdurchschnitt müsste laut der Studie nur rund ein Prozent des zusätzlich erzeugten Solarstroms wegen der begrenzten Transformatorleistung abgeregelt werden.

Insgesamt könnte damit an einem Umspannwerk doppelt so viel Leistung aus erneuerbaren Energien angeschlossen sein, wie der Transformator gleichzeitig übertragen kann, so die Studie. "Netzkapazität, die zu vielen Stunden des Jahres ungenutzt bleibt, kann so für den Anschluss zusätzlicher Erzeugungsanlagen verfügbar gemacht werden", hieß es weiter.

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