Die Einarbeitung in die jahrzehntealten Strukturen beschreibt die aus der Freien Szene kommende Theatermacherin als "intensivste Lernphase meines Lebens", in der sie versuchte, "kleine Löcher in die Mauern zu machen, damit ein bisschen Licht reinkommt".
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Sichtbar wird der Wandel durch die Umbenennung der Spielstätten in ihre Straßennamen (Neubaugasse und Liliengasse) – "Dann weiß man auch gleich, wohin man gehen muss" – sowie ein neues Design. Mit dem Format "Youngside Eyes" werden junge Menschen künftig auf dem Weg "vom Text auf die Bühne" aktiv eingebunden.
Der Spielplan setzt rein auf Dramatisierungen. Den Auftakt bildet im Oktober Renate Welshs "Alle Kinder nach Kinderstadt", gefolgt vom Jugendstück "Komm runter!". Weitere Adaptionen umfassen "Quixote", "Vevi", "Der Zahn" sowie Tolkiens "Der Hobbit". Zudem soll es pro Saison eine Produktion ohne Fokus auf gesprochene Sprache geben, startend mit dem Tanzstück "Outcast".
Kışlals mit Sparkurs
Um neue Werke für große Bühnen zu fördern, wurde der Kinderstückpreis "Hugo" ins Leben gerufen. Wirtschaftlich war die letzte Saison mit über 92 Prozent Auslastung ein Erfolg, doch fehlen für 2027 noch Förderzusagen der Stadt Wien. Daher setzt man auf Einsparungen, etwa durch ein neues Springer-System, um Vorstellungsausfälle zu vermeiden. Dazu passend Kışlals Fazit: "Und wer mich kennt: Ich arbeite sehr sparsam."
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