Thomas Markle Sr.

Vater festgenommen: Meghan hilft jetzt dem FBI

Herzogin Meghan
© Getty Images
Nach der Festnahme von Thomas Markle signalisiert seine Tochter Herzogin Meghan ihre Bereitschaft, die Behörden zu unterstützen. Auch Meghans Mutter hat bereits mit den US-Ermittlern zusammengearbeitet.
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Herzogin Meghan ist nach einem Bericht der britischen "The Times" offenbar bereit, bei den Ermittlungen gegen ihren Vater umfassend mit dem FBI zusammenzuarbeiten. Thomas Markle wird vorgeworfen, Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen zu haben. Er wurde am Freitag festgenommen und weist die Anschuldigungen zurück. Ein Insider betonte gegenüber der "Times" Meghans Bereitschaft zur Kooperation mit den Behörden: "Absolut, das wird sie. Das würde sie sehr gern tun."

Doria Ragland unterstützt Behörden

Meghans Mutter Doria Ragland soll laut Bericht bereits Hilfe geleistet haben. Die frühere Sozialarbeiterin habe den US-Ermittlern eigenständig ihre Unterstützung angeboten und ihren Ex-Mann auf älteren Fotos identifiziert. Die Bilder sollen aus einem von zwei Lagerräumen in Kalifornien stammen, die Thomas Markle angemietet hatte. Das FBI nimmt demnach an, dass die Aufnahmen entstanden, als Markle in seinen Dreißigern oder Vierzigern war. Die mutmaßlichen Taten könnten sich somit über mehrere Jahrzehnte gezogen haben und auch in Meghans frühe Kindheit fallen.

Thomas Markle
Thomas Markle © Getty

Internationale Untersuchungen laufen weltweit

Mit Thomas Markle beschäftigen sich Berichten zufolge mehrere Ermittlungsbehörden. Neben dem FBI untersuchen laut "Express" auch Behörden in Mexiko und auf den Philippinen den Fall, da der 82-Jährige dort zeitweise lebte und auch dort mutmaßliches Material gefunden worden sein soll. Zwei Zeugen sollen das FBI auf die Lagerräume in Hollywood hingewiesen haben. Bei einem von ihnen handelt es sich dem Bericht zufolge um Thomas Markle Jr., den Sohn und Pfleger des Beschuldigten. Er soll zuvor bereits weiteres Material bei Behörden in Cebu City auf den Philippinen abgegeben haben.

Prinz Harry und Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan © WireImage

Bevorstehender Auftritt in Brüssel

Die Vorwürfe gegen Meghans Vater kommen für die Sussexes kurz vor einem erwarteten Auftritt. Harry und Meghan werden am Dienstag, 10. November, beim Lost Screen Memorial im Europäischen Parlament in Brüssel erwartet. Das Paar sei wegen der Situation "sehr emotional", heißt es. Bei der Veranstaltung wollen Harry und Meghan gemeinsam über den Schutz von Kindern im Internet sprechen, weshalb ihre Rede besondere Aufmerksamkeit erhalten dürfte.

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