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Zeitumstellung: DIESE 10 Fakten sollten Österreicher kennen

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Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, wird wieder an der Uhr gedreht. Um 3 Uhr früh springen die Zeiger auf 2 Uhr zurück – die Nacht wird damit um eine Stunde länger. Doch warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt und was steckt dahinter?
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Hier kommen die wichtigsten Hintergründe und überraschendsten Fakten im Überblick:

1. Eine Stunde mehr Schlaf

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde zurückgedreht. Aus 3 Uhr wird 2 Uhr. Wer zu dieser Zeit noch schläft, bekommt theoretisch eine Stunde dazu.

Die nächste Umstellung auf Sommerzeit folgt am 28. März 2027.

2. In Österreich gibt es die Zeitumstellung schon seit 1916

Die Geschichte der Sommerzeit reicht in Österreich deutlich weiter zurück als bis zur Ölkrise. Bereits 1916, während des Ersten Weltkriegs, wurde die Sommerzeit erstmals eingeführt. Damals galt sie in der Monarchie vom 1. Mai bis zum 30. September.

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Nach weiteren Regelungen und Unterbrechungen wurde die Sommerzeit in Österreich schließlich wieder dauerhaft eingeführt. 1979 fiel der entsprechende Beschluss, 1980 wurde die Regelung erstmals tatsächlich umgesetzt. Seit 1996 gilt die Zeitumstellung einheitlich innerhalb der Europäischen Union.

3. Die EU sorgt für einheitliche Termine

Damit nicht jedes Land seine Uhren zu unterschiedlichen Zeitpunkten umstellt, gelten innerhalb der EU gemeinsame Termine. Nach der geltenden Regelung wird am letzten Sonntag im März auf Sommerzeit und am letzten Sonntag im Oktober wieder auf Normalzeit umgestellt.

Auch Österreich folgt dieser Regelung.

4. Spart die Zeitumstellung tatsächlich Energie?

Die ursprüngliche Idee hinter der Sommerzeit war unter anderem, das vorhandene Tageslicht besser zu nutzen. Ob dadurch tatsächlich nennenswert Energie gespart wird, ist allerdings umstritten.

Eine Studie bzw. ein Forschungsbericht des deutschen Bundestags kam 2016 auf eine mögliche Stromersparnis von rund 0,2 Prozent. Das deutsche Umweltbundesamt weist gleichzeitig darauf hin, dass eingesparte Beleuchtung am Abend durch zusätzlichen Heizbedarf am Morgen teilweise wieder ausgeglichen werden kann.

5. Viele Uhren stellen sich automatisch um

Bei Smartphones, Computern und zahlreichen modernen Uhren funktioniert die Umstellung mittlerweile automatisch. Bei älteren oder analogen Uhren muss man dagegen selbst Hand anlegen.

Wer also am Morgen des 25. Oktober aufwacht, sollte bei den Geräten im Haushalt einen kurzen Kontrollblick machen.

6. Die Zeitumstellung kann den Schlaf beeinflussen

Eine DAK-Umfrage aus Deutschland aus dem Februar 2026 zeigt, dass 30 Prozent der Befragten nach der Zeitumstellung körperliche oder psychische Probleme wahrnehmen. Unter den Betroffenen berichten 78 Prozent von Müdigkeit und Antriebslosigkeit, 66 Prozent von Einschlaf- oder Schlafproblemen und 15 Prozent von depressiven Verstimmungen.

7. Besonders die Umstellung im Frühjahr kann schwierig sein

Für den Körper bedeutet die Zeitumstellung einen Eingriff in den gewohnten Schlaf-Wach-Rhythmus. Besonders die Umstellung auf Sommerzeit wird von Schlafforschern als herausfordernd beschrieben.

Menschen, die ohnehin spät schlafen gehen und spät aufstehen, können sich laut den genannten Experten schwerer an die neue Zeit anpassen. Tageslicht spielt dabei eine wichtige Rolle für die innere Uhr.

8. Schlafforscher bevorzugen die Normalzeit

Schlafmediziner wie Hans-Günter Weeß sprechen sich für eine dauerhafte Normalzeit aus. Auch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) befürwortet diese Variante.

Der Grund: Die Normalzeit orientiere sich besser am natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus. Die Sommerzeit kann dagegen dazu führen, dass es abends länger hell bleibt und sich die innere Uhr entsprechend verschiebt.

9. Die Abschaffung wird seit Jahren diskutiert

Die Zeitumstellung ist innerhalb der EU schon seit Jahren ein Thema. Die EU-Kommission legte 2018 einen Vorschlag zur Abschaffung der halbjährlichen Umstellung vor. Das Europäische Parlament unterstützte die Abschaffung.

Geschehen ist sie bis heute allerdings nicht. Ein wesentlicher Knackpunkt ist die Frage, welche Zeit danach dauerhaft gelten soll. Die EU-Staaten konnten sich bislang nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen. Auch 2026 beschäftigt sich die EU weiterhin mit dem Thema.

10. Auch in Österreich ist die Debatte noch nicht vorbei

In Österreich wurde die Diskussion zuletzt ebenfalls politisch geführt. Im Nationalrat wurden etwa 2024 Volksbegehren rund um die Sommerzeit behandelt. Eines davon forderte sogar, die Sommerzeit dauerhaft als Normalzeit festzulegen.

Eine Abschaffung der halbjährlichen Umstellung gibt es aber weiterhin nicht. Für den Herbst 2026 gilt daher: Am 25. Oktober werden die Uhren in Österreich zurückgestellt.

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