Ab Mittwoch

Aufsteirern: Herrengasse ist das neue Herzstück

Aufsteiern mit 17 Bühnen
© Aufsteiern
Das Aufsteirern ist das größte Brauchtumsfest Österreichs - mit rund 17 Mio. Euro Wertschöpfung.
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Das Aufsteirern-Festival von 19. bis 20. September in der Grazer Innenstadt bringt zum 25-jährigen Jubiläum eine Reihe von Neuerungen mit: Auffällig dürfte wohl die "Bespielung" der Herrengasse werden, denn durch die im Vorjahr eröffnete Neutorlinie können Straßenbahnen nun dem Festival ausweichen und daher werden diesmal die Schienenflächen in der Herrengasse gleich an beiden Veranstaltungstagen bebaut. Erwartet werden bei gutem Wetter rund 200.000 Besucher.

Eröffnung am Mittwoch

Eröffnet wird das Festival schon am Mittwoch, 16. September, mit dem Eröffnungskonzert im Congress, das im Zeichen der Vielfalt von 25 Jahren Festival steht: Es soll über Stilgrenzen hinweg gemeinsam musiziert werden - alpenländische Volksmusik trifft auf Jazz, Pop und Oberkrainer-Klänge. Mit dabei sind Global Kryner, Thomas Gansch, die steirische Jazzsängerin Simone Kopmajer sowie das Härtel Quintett.

Herrengasse zwei Tage bespielt

Lebkuchenherz
Durch die Grazer Gassen schlendern, Musik an jeder Ecke hören und irgendwo dazwischen ein Lebkuchenherz ergattern. © Aufsteiern

Für das Eröffnungskonzert wurden Tickets aufgelegt. Das am Samstagvormittag in der Innenstadt startende Festival dagegen ist bei freiem Eintritt zu besuchen. Das "neue Herzstück" soll die Herrengasse werden, kündigten die Veranstalter der Ivents Agentur im Vorfeld an. Erstmals werde sie an beiden Tagen bespielt.

200.000 Gäste erwartet

Im Laufe der Jahre wurde aus dem ursprünglich nur für Sonntag geplanten Festival ein ganzes Festivalwochenende. Der Sonntag war stets mit rund 100.000 Gästen - gutes Wetter vorausgesetzt - der stärkste Tag. Das hat sich mittlerweile gewandelt: Der Samstag steht dem Sonntag in puncto Besucherzahl kaum noch nach, weiß Organisator Markus Lientscher. So kommen nun beide Tage zusammengerechnet rund 200.000 Gäste zum Brauchtumsfestival - ein Großteil in Tracht. Geboten werden Handwerk, Kulinarik und vor allem volkstümliche Musik, Blasmusikklänge, Tanz und Brauchtum.

200 Stunden Programm

40 Prozent der Besucher sind laut dem Veranstalter zwischen 18 und 29 Jahre alt. 2026 werden auf 17 Bühnen rund 200 Stunden Programm geboten. Finanziell wird das Festival vom Land Steiermark mit 400.000 Euro unterstützt. Seitens der Stadt Graz kommen weitere 82.000 Euro dazu. Die Wertschöpfung von rund 17 Millionen Euro soll vor allem der Stadt Graz zugute kommen. Hotelbetreiber sprechen von 30 bis 40 Prozent mehr Nächtigungen.

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