aufgedeckt

Festnahme und 76 Anzeigen bei Taxi-Razzia

Weiße Taxi Tesla und Kontrollteam bei einer Verkehrskontrolle in einer Wiener Innenstadtstraße.
© Gruppe Sofortmaßnahmen
Diese Kontrolle hatte es in sich. In Neubau und am Alsergrund wurden 50 Taxis, Kleintransporter und Essenslieferanten überprüft. Dabei kamen dutzende Verstöße ans Licht.
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Eine Festnahme, ein mutmaßlich gefälschter Taxiausweis und zahlreiche Anzeigen sind die Bilanz einer Schwerpunktkontrolle in Wien-Neubau und Alsergrund am Dienstag. Insgesamt wurden zahlreiche Taxis, Kleintransporter und Essenslieferanten von der Gruppe Sofortmaßnahmen gemeinsam mit Polizei, AMS, Taxi-Innung und Marktamt kontrolliert, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Magistratsdirektion.

Die Polizei nahm eine Person aufgrund eines Festnahmeauftrags nach dem Fremdenpolizeigesetz fest. Zudem wurde ein Fall von Urkundenfälschung im Zusammenhang mit einem Taxiausweis festgestellt. Neben Anzeigen wegen eines fehlenden Taxilenkerausweises und fehlender Ortskenntnisse wurden weitere 76 Anzeigen erstattet. Diese betrafen unter anderem ungültige Taxilenkerausweise, fehlende Lenkberechtigungen, mangelhafte Fahrzeuge und einen nicht geeichten Taxameter. Hinzu kamen drei Organmandate.

Trotz langem Krankenstand gearbeitet

Kontrolle von Taxis und Lieferwagen durch Polizei und Magistratsdirektion auf einer Wiener Straße.
Die Gruppe Sofortmaßnahmen führte gestern, Dienstag, gemeinsam mit der Wiener Polizei, dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Taxi-Innung der Wirtschaftskammer Wien sowie dem Marktamt (MA 59) eine Schwerpunktkontrolle in Wien-Neubau und Wien-Alsergrund durch. Dabei wurden insgesamt 50 Taxis, Kleintransporter und Essenslieferanten kontrolliert. © Gruppe Sofortmaßnahmen

Auch das AMS stellte insgesamt 13 Anzeigen nach dem Arbeitslosenversicherungs-, Sozialversicherungs- und Ausländerbeschäftigungsgesetz. Der Magistrat zeigte eine unbefugte Gewerbeausübung an und beanstandete vier Fälle im Zusammenhang mit gewerberechtlichen Geschäftsführern.

In einem weiteren Fall soll eine Person trotz langem Krankenstands gearbeitet haben. Sie muss aufgrund des festgestellten Sachverhalts mehrere tausend Euro an bezogenem Krankengeld zurückzahlen. "Unsere Kontrollen schützen jene, die sich an die Spielregeln halten und gehen gegen jene vor, die sie missachten. Eine enge Zusammenarbeit aller zuständigen Behörden ist dabei essenziell", sagte Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.

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