Minister und Ministerinnen rechneten wieder einiges an Spesen ab - und die Steuerzahler werden zur Kasse gebeten.
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Allerlei Spesen. Vier Mal im Jahr fragt die SPÖ die Spesen der Regierungsmitglieder ab – und stets kommen spannende Details zutage, die alle eines gemeinsam haben: Am Ende müssen die Steuerzahlerinnen und -zahler für diverse Extras aufkommen.
- Coach für Totschnig. Den Vogel schoss diesmal Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) ab. Der Bauernbündler rückt stets aus, wenn es um die Verhinderung strengerer Tierschutz- oder Umweltstandards für die Bauern geht. Was jetzt bekannt wurde: Totschnig ließ sich dafür professionell vorbereiten, und das war nicht billig: Für Coachings am 13. und 14. Jänner sowie am 8. und 21. Februar überwies sein Ministerium der Agentur Intomedia 10.896 Euro inklusive Umsatzsteuer. Ob das Coaching gewirkt hat? Davon kann sich jeder ein Bild machen, der Totschnig bei TV-Interviews sieht.
Alles zum Thema Gagen und Spesen:
- Turkys Reisen. Ex-Staatssekretär Florian Tursky (ÖVP) hingegen hat einige teure Reisen zu Protokoll gegeben: Für den Trip zum Thema „Künstliche Intelligenz“ nach Montreal (CAN) und Las Vegas (USA) waren 33.286,14 Euro fällig, die dreitägige Teilnahme am World Government Summit in Dubai kostete 19.954,13 Euro.
- Gewesslers Möbel. Im Klimaministerium von Leonore Gewessler wurden Möbel angeschafft: 16 Drehstühle schlugen demnach mit 3.567,17 Euro zu Buche. 16 „E-Schreibtische“ kosteten 14.301,43 Euro sowie zwei Kleiderständer immerhin noch 401,64 Euro. G. Schröder
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